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Hoyerswerda

Kanu-Olympiapokal: Doppel-Gold

Triumph auf dem Mulde-Stausee für die Lohsaerin Betty Fechner

Sächsisches Quartett mit Sieg-Edelmetall im K 4 (Viererkajak) und zum Abschluss noch einmal mit Staffelgold beim Olympiapokal-Wettbewerb im sachsen-anhaltinischen Friedersdorf: Patricia Dieball, Fiona Birko, Betty Fechner, Eva Katharina Baron (v.l.n.r.).
Sächsisches Quartett mit Sieg-Edelmetall im K 4 (Viererkajak) und zum Abschluss noch einmal mit Staffelgold beim Olympiapokal-Wettbewerb im sachsen-anhaltinischen Friedersdorf: Patricia Dieball, Fiona Birko, Betty Fechner, Eva Katharina Baron (v.l.n.r.). © Foto: Marcel Fechner

Von Marcel Fechner

Friedersdorf. Am vergangenen Wochenende (25./26. September) wurde der Olympiapokal der Kanurennsportler in Friedersdorf ausgefahren – allerdings nicht auf dem Silbersee bei Lohsa, sondern auf dem Mulde-Stausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, in dem sich der „Namensvetter“ des Lohsaer Ortsteils befindet – eben Friedersdorf.

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Hier trafen die besten Kanurennsportler der ostdeutschen Bundesländer aufeinander. Um an diesem Wettkampf teilnehmen zu können, hatte man sich bei der jeweiligen Landesmeisterschaft qualifizieren müssen. Eine Sportlerin vom WSV „Am Blauen Wunder“ e. V. Abteilung Lohsa schaffte es, diese Hürde zu nehmen: Betty Fechner war bei den Sächsischen Landesmeisterschaften Dritte im K 1 (Einerkajak) geworden und war somit für den K 2 (Zweierkajak) und K 4 (Viererkajak) beim Olympiapokal gesetzt. Auf der Nominierungsliste der Schüler AK 11 des Sächsischen Kanuverbandes standen neben Betty noch zwei Dresdener und eine Leipziger Sportlerin.

Das erste Rennen an diesem Tag war der K 4 über 500 m. Hier machten es die sächsischen Mädels echt spannend. Lange auf Platz 2 liegend, konnten sie sich erst auf den letzten 100 Metern am Boot von Sachsen-Anhalt vorbeischieben und sich somit die Goldmedaille sichern.

Mit viel Selbstvertrauen gingen Betty und ihre Dresdener Zweierpartnerin eine Stunde später im K 2 über 500 m an den Start, doch dieses Rennen lief alles andere als optimal. Durch einen schlechten Start war der Rückstand auf die anderen Boote bereits nach den ersten 200 Metern zu groß, um bei der Leistungsdichte eine Rolle bei der Medaillenvergabe zu spielen.

Als letztes Rennen wurde ein Staffelwettbewerb ausgetragen. In diesem Rennen konnte sich Betty Fechner mit ihren Teamkolleginnen erneut die Goldmedaille sichern – erfolgreiches Wettkampf-Finale!

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