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Katholische Sportler beraten sich

Am Sonnabend tagten die Vertreter der DJK-Vereine des Landesverband Sachsen in Wittichenau.

Wollen ihre Arbeit verstärkt koordinieren: Teilnehmer der DJK-Landesverbandstagung in Wittichenau.
Wollen ihre Arbeit verstärkt koordinieren: Teilnehmer der DJK-Landesverbandstagung in Wittichenau. © Foto: Werner Müller

Von Werner Müller

Wittichenau. DJK – das steht für Deutsche Jugend Kraft, den Dachverband der katholischen Sportvereine Deutschlands, der in Sachsen einen eigenen Landesverband hat. Am Sonnabend tagten die Vereinsvertreter erstmals in Wittichenau. Vorstands-Mitglieder der DJK-Vereine Blau-Weiß Wittichenau, Sokol Ralbitz Horka und TTV Cunnewitz nahmen teil; Finsterwalder und Colditzer Vertreter fehlten entschuldigt.

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Vom DJK-Bundesverband waren die Präsidentin Elsbeth Beha, Vizepräsident Volker Lemken sowie Dr. Hermann Queckenstedt vom Diözesanmuseum Osnabrück als Gäste anwesend.

Zur Einstimmung auf die Tagung des Landesverbandes begrüßte Pfarrer Gabriel Nawka mit einem geistlichen Wort die Versammelten. Dabei betonte er: die alltäglichen Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten, werden von uns oft gar nicht realisiert und wahrgenommen. Aber sie sind wirklich wunderbar und können unser Leben bereichern. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können. Er forderte auf: „Beachte es, genieße es, lebe es und gib es weiter an andere. Genau das ist auch wichtig bei der Arbeit in den Sportvereinen im DJK.“ Eben darum ging es auch auf der Landesverbandstagung: „Dass wir miteinander ins Gespräch kommen und uns austauschen; so, dass wir wahrgenommen werden als DJK-Sportvereine“.

Der Osten soll stärker präsent sein

Das Präsidium des DJK-Bundesverbandes hat es sich zur Aufgabe gemacht, die DJK-Verbände der ostdeutschen Bundesländer stärker in die Arbeit des DJK-Bundesverbandes einzubeziehen und dafür zu sorgen, dass die Vereine sich untereinander besser kennen lernen. Der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen, Christian Gruhn, legte im Bericht Rechenschaft über die Arbeit der letzten Zeit ab und die Versammelten entlasteten den Landesvorstand einstimmig. Die Neuwahl wurde noch nicht durchgeführt, wird aber vorbereitet. Es wurde beschlossen, dass sich die Vereine des Landesverbandes einmal im Quartal zu Beratungen treffen, um ihre Arbeit besser zu koordinieren. DJK-Bundesverbands-Präsidentin Elsbeth Beha sagte: „Wir als DJK-Bundesverband sind nicht dafür da, den Sport in den Vereinen vor Ort zu organisieren. Aber dafür, Unterstützung zu geben und das Miteinander der Sportvereine untereinander zu koordinieren und Netzwerke zu schaffen. Kontakte zu knüpfen zur und Unterstützung der Vereine bei der Bundesstiftung Engagement im Ehrenamt.“

Die Präsidentin der DJK Blau-Weiß Wittichenau, Sylvia Schenker, sagte: „Ich finde es gut, wenn wir uns im Landesverband einmal im Quartal treffen, um anstehende Probleme zu beraten. Demnächst werden wir den neuen Vorstand des DJK-Landesverbandes wählen. Im Präsidium werden wir unsere Kandidaten vorschlagen.“

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