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Hoyerswerda

Keine Chance auf Fördermittel

Mit Leader-Geldern sollte etwas am Mühlenplatz getan und ein Pavillon angeschafft werden. Die Stadt Bernsdorf hat aber drei andere „Eisen im Feuer“.

© Symbolfoto: Uwe Schulz

Bernsdorf/Wiednitz. Zusätzliche Leader-Fördermittel im Umfang von rund sechs Millionen Euro stehen in der Gebietskulisse Dresdener Heidebogen für die regionale Entwicklung zur Verfügung (TAGEBLATT berichtete). Ein Stück vom Kuchen wollten auch die Wiednitzer abhaben. Gedacht wurde an die Gestaltung des Radwanderrastplatzes am Mühlenplatz und an die Errichtung eines Pavillons an der Sporthalle. Wie Ortsvorsteher Markus Neumann jüngst im Kreise der Wiednitzer Ortschafträte informierte, war die Idee, das Geld, das eigentlich für das große Dorffest vorgesehen ist, nun aber nicht benötigt wird, da es in diesem Jahr maximal ein Mini-Dorffest geben wird, als Eigenmittel zur Co-Finanzierung der Förderung zu verwenden. Daraus wird allerdings nichts.

Das Geld zur Co-Finanzierung der Fördermittel hätte im Bernsdorfer Haushalt eingeplant sein müssen. Doch wie hätte das gehen sollen, wusste doch zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Haushalts niemand, dass es zusätzliche Leader-Fördermittel geben würde. „Hier dreht sich die Katze im Kreis“, findet Markus Neumann. Mit Blick auf das Dorffest-Budget merkte er an, dass man schauen müsse, ob nicht doch die eine oder andere Maßnahme realisiert werden kann. „Wir kriegen das Geld schon alle. Sinnvoll.“

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Die Stadt Bernsdorf rechnet sich allerdings für drei andere Projekte Chancen auf Heidebogen-Fördermittel aus, wie Hauptamtsleiterin Gabriele Witschaß in der Sitzung des Stadtrates informierte. Der Verein für Zeißholz beantragt Geld für den Zaunbau am Dorfmuseum. Im Dorfgemeinschaftshaus Großgrabe soll ein Mehrzweckraum geschaffen werden. Antragsteller ist hier der Ortschaftsrat Großgrabe. Und in der Sporthalle in Straßgräbchen ist die Einrichtung einer Behindertentoilette ins Auge gefasst. Der SV Straßgräbchen hat sich bisher vergeblich um Fördermittel bemüht. In diesem Fall ist nunmehr die Stadt die Antragstellerin. Der nötige finanzielle Eigenanteil ist im Haushalt eingeplant.

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