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Kinder-Lieblingsplätze ins Bild gesetzt werden

Sylvia Hübner rief im Dezember zu einem Kindermalwettbewerb auf, der jetzt verlängert wurde.

Sylvia Hübner mit einer Auswahl der eingereichten Kunstwerke. Der Kindermalwettbewerb läuft noch bis Ende Februar.
Sylvia Hübner mit einer Auswahl der eingereichten Kunstwerke. Der Kindermalwettbewerb läuft noch bis Ende Februar. © Foto: Silke Richter

Von Silke Richter

Hoyerswerda. Zwei Farben ergeben ein Kunstwerk. Breite ineinander gewebte Linien lassen beim genaueren Hinsehen ein Trampolin auf dem Blatt Papier erkennen. Die dafür verwendeten schwarzen und grünen Farben sowie die Überschrift „Trampolinpark“ lassen schnell erahnen, dass dieses Sportgerät zum „Jump Up“ im WK X gehören könnte. Dessen Inhaberin, Andrea Hartkopf, dürfte es freuen, dass Helena die Freizeitoase am Stadtrand zu ihrem Lieblingsplatz ausgewählt hat.

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Fröhlich und unbeschwert

Paula mag hingegen den „kleineren Bruder“ des genannten Trampolinparks, nämlich das benachbarte Spielhaus „Tobix“ in der Otto-Nagel-Straße sehr. Jonathan ist am liebsten im Kino CineMotion in der Altstadt zu Gast, während Malin und Linn die Seilrutsche in einem Wäldchen bei Klein Neida großartig finden. Fröhlich und unbeschwert geht es auch auf dem Bild von Josie Melina zu: Das Mädchen hat glücklich aussehende Menschen beim Schwimmen, Toben und Wasserspielen im Lausitzbad auf Papier festgehalten. Im bunten Treiben dürfen ein Seemonster, die große Rutsche und die sommerlich anmutenden Liegestühle am Beckenrand nicht fehlen.

Ein perfekter Sommertag

Kimmy hat eine ähnliche Atmosphäre an einem See im Lausitzer Seenland festgehalten: Eine knallrote Decke auf einer grünen Wiese, darauf ein prall gefüllten Korb, zwei fröhliche Kinder auf dem Weg zum Baden. Mehr braucht es nicht für einen perfekten Sommertag mit Picknick am Strand.

Was immer wieder auffällt: Jedes Kunstwerk für sich ist mit sehr viel Liebe zum Detail entstanden, strahlt Fröhlichkeit und pure Lebensfreude aus. Schöne, bunte Motive, die wohl jedem Betrachter in dieser schwierigen Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürften. Angefangen von Bleistiftzeichnungen bis hin zur Verwendung von Wasserfarben und Faserstiften sind viele Gestaltungstechniken vertreten.

Bis Ende Februar ist noch Zeit

„Es ist echt toll, was die Kinder geschaffen haben“, freut sich Sylvia Hübner, die Anfang Dezember zum Kindermalwettbewerb mit dem Thema „Lieblingsplätze“ aufgerufen hatte. Die Weißkollmerin, die das Café „Rosali“ in der Hoyerswerdaer Kirchstraße 16 gegenüber von der Johanneskirche betreibt, wollte mit dieser Initiative anfangs den Jungen und Mädchen die Wartezeit bis Heiligabend verkürzen. Auf Grund der Resonanz hat sie sich jetzt dazu entschlossen, den Wettbewerb bis Ende Februar zu verlängern. Die Kunstwerke werden gerahmt und im Schaufenster des Cafés ausgestellt. Sylvia Hübner möchte damit auch etwas Freude, Ablenkung und mutmachende Motivation in Zeiten von Corona und Lockdown vermitteln. Seit Eröffnung des Cafés vor über drei Jahren engagiert sich die Café-Betreiberin bei und mit diversen Aktionen, um die Altstadt liebenswerter zu gestalten. Der jetzige Malwettbewerb ist ein weiterer Baustein.

Kleine Überraschung versprochen

Also, Kinder: Ran an die Wachsmaler, Stifte oder Pinsel! Malt eure Lieblingsplätze auf Papier und werft eure Kunstwerke in den Briefkasten des Cafés „Rosali“! Oder schickt sie per Post. Sylvia Hübner würde sich freuen, wenn auf der Rückseite der Bilder neben einer kurzen Beschreibung des gezeigten Lieblingsplatzes auch Alter und Adresse der kleinen Künstler zu finden sind. Denn jeder Teilnehmer darf sich über eine kleine Überraschung freuen, die per Post nach Hause gesendet wird.

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