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PLUS Hoyerswerda

Kleine Baumaßnahmen für 250.000 Euro

In den Sommerferien wurde wieder in Hoyerswerdas Schulen investiert.

© Symbolfoto: Uwe Schulz

Von Angela Donath

Hoyerswerda. Der Schulbeginn am 6. September rückt näher. Wie sieht es aus an den Schulen in Hoyerswerda? Welche Instandhaltungsmaßnahmen oder Reparaturen wurden in den Ferien realisiert? Diese Fragen stellten wir Dietmar Wolf, dem Leiter des Fachbereichs Bau im Hoyerswerdaer Rathaus.

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Der Sächsische Wandertag am 24. und 25. September bietet geführte Touren von vier bis 100 Kilometern Länge.

„Nun, in den Ferien ist gar nicht mehr so viel passiert. Wir haben die Zeit der pandemiebedingten Schulschließungen gut genutzt, waren also nicht nur in, sondern auch schon vor den Ferien tätig“, sagt er. „Im León-Foucault-Gymnasium waren wir vor allem im Bereich Beleuchtung und Elektrik tätig“, führt er aus. Außerdem wurde das Zimmer des stellvertretenden Schulleiters neugestaltet. Nach der malermäßigen Instandsetzung gibt es dort neue Möbel, auch die Beleuchtung wurde auf einen neuen Stand gebracht. Für den Herbst ist für den Außenbereich des Gymnasiums eine Videoüberwachungsanlage vorgesehen. „Vandalismus macht uns schon Sorgen, nicht nur an diesem Ort“, so Wolf.

Die Unterrichtsräume der Grundschule am Park und der Grundschule An der Elster erhielten digitale Tafeln. Maler und Elektrikerarbeiten waren in diesem Zusammenhang unumgänglich. Außerdem bekam die Elsterschule im Außenbereich einen Container, in dem Möbel und andere größere Sachen einen Platz finden, wenn sie nicht benötigt werden. An der Grundschule am Park wurden außerdem im Turnhallenbereich Verbesserungen am baulichen Brandschutz vorgenommen.

Am Lessing-Gymnasium machten sich Dachreparaturen erforderlich, außerdem wurden die Sanitäranlagen im Altbau erneuert. Sogar an der neuen Oberschule wurde gebaut: Die Kinder können sich über einen Bewegungsparcours im Außenbereich freuen, wo sie sich in den Pausen sportlich betätigen können. Die Frage nach den coronabedingt viel diskutierten Luftfiltern konnte Dietmar Wolf noch nicht abschließend beantworten. Die Förderung durch Bund und Länder steht noch nicht fest, allein können die Kommunen das nicht stemmen. Die mobilen Filter sind nicht effizient genug, die fest installierten bringen wärmetechnische Probleme und erfordern Eingriffe in die Außenwände.

Einen sehr konkreten Ausblick gab es aber schon auf das Schuljahr 2022/23. Ab dann werden die Kinder der Grundschule Handrij Zejler nicht mehr am Adler lernen, sondern in der bis dahin rundum sanierten und auf den neuesten Stand gebrachten Schule Am Stadtrand. Außerdem beginnt dann der Bau der Turnhalle an der neuen Oberschule, die im Jahr 2023 fertig werden soll und mit rund 10 Millionen zu Buche schlägt. Die Kosten für die bisher realisierten und wie Dietmar Wolf sagte „kleineren Maßnahmen“ liegen bei rund 250.000 Euro und scheinen somit schon nicht mehr so klein. Das Schuljahr ist – zumindest aus baulicher Sicht – gut vorbereitet.

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