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Hoyerswerda

Kunstwerk in den Ferien geschaffen

Innerhalb einer Woche ist unter Anleitung ein Kurzfilm entstanden. Er ist bald zu sehen.

Alle Kulissen und Figuren für den Film mussten die Kinder zuerst erstellen, damit danach die Einzelbilder gelegt und aufgenommen werden konnten. Daraus entsteht per Zusammenschnitt eine Filmsequenz.
Alle Kulissen und Figuren für den Film mussten die Kinder zuerst erstellen, damit danach die Einzelbilder gelegt und aufgenommen werden konnten. Daraus entsteht per Zusammenschnitt eine Filmsequenz. © Foto: KulturFabrik/Dirk Lienig

Von Angela Donath

Hoyerswerda. Zoe und Lias von der Grundschule am Adler „Handrij Zejler“ und Jonathan und Kurt von der Grundschule „Am Park“ können auf eine erfolgreiche erste Ferienwoche zurückschauen. Sie waren Teilnehmer des Filmcamps in der Kulturfabrik und haben unter der Anleitung von Filmemacher Dirk Lienig einen kleinen Trickfilm geschaffen. Stolz präsentierten die Kinder ihr kleines Kunstwerk am Ende der Woche vor Eltern und Großeltern – auch KuFa-Mitarbeiter Uwe und Sabine Proksch kamen zur „Premierenfeier“.

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„Wir haben täglich von 10 bis 14 Uhr am Film gearbeitet“, berichten Kurt und Jonathan. Und es war eine ganze Menge Arbeit, wie weiter zu hören ist. Die Kinder hatten sich zunächst eine Geschichte ausgedacht und dann „mussten wir alles, was wir brauchten, malen und ausschneiden“, geht es weiter. Danach wurden die Szenen vor einer grünen oder blauen Wand fotografiert, „wegen der Freistellung“, erklären die jungen Filmemacher fachmännisch, dann begann die Animation, am Ende folgten die Tonaufnahmen.

Der Film erzählt die Abenteuer von Klara. Das Mädchen wird von Banditen entführt, kriegt es mit einem Monster zu tun, kommt sogar hinter Gitter, aber am Ende wird, Gott sei Dank, alles gut. Kurzweilig ist das kleine Filmchen, es gibt Applaus und die Kinder sind sichtlich stolz.

Warum der Streifen „Papa ist der Beste“ heißt, erschließt sich nicht sofort. Aber am 28. August, beim Kurzfilmfest „7 Minuten“ der KuFa, wird der Film einem breiten Publikum präsentiert und dann ist Gelegenheit, noch einmal darüber nachzudenken.

Campleiter Dirk Lienig lobt die Arbeit der Kinder. „Es hat großen Spaß gemacht mit euch“, sagt er. Zum Dank bekommt er eine Flasche Rotwein, nicht ganz jugendfrei aus Kinderhand überreicht.

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