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Letzter großer Amts-Auftritt von Skora

Die „Vermächtnis-Rede“ legt den Fokus auf den Strukturwandel.

Hoyerswerdas scheidender Oberbürgermeister Stefan Skora am Dienstag bei der letzten von ihm geleiteten Stadtratssitzung im Léon-Foucault-Gymnasium.
Hoyerswerdas scheidender Oberbürgermeister Stefan Skora am Dienstag bei der letzten von ihm geleiteten Stadtratssitzung im Léon-Foucault-Gymnasium. © Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Die Oktobersitzung des Hoyerswerdaer Stadtrates fand nicht im Sitzungssaal des Neuen Rathauses und auch nicht im bisherigen Corona-Ausweichquartier des Sparkassensaals, sondern in der Aula des Leon-Foucault-Gymnasiums statt. Für Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) die letzte Sitzung unter seiner Leitung. 

Für ihn schloss sich damit nach eigenen Worten ein Kreis. Denn während der Rathaussanierung tagte der Stadtrat hier schon mal und zwar vom Oktober 2007 bis Juni 2009, also zu Beginn von Skoras erster Amtsperiode: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich meine letzte Stadtratssitzung auch wieder hier durchführen darf!“. Es war auch zugleich für Torsten Ruban-Zeh die letzte Sitzung als Stadtrat. Denn der im September zum neuen Oberbürgermeister gewählte SPD-Abgeordnete scheidet nun zwangsläufig zum Monatsende aus dem Gremium aus. Sein Nachfolger als Stadtrat wird wohl erst in der regulären November-Sitzung verpflichtet. Klar ist aber, wer Torsten Ruban-Zeh voraussichtlich am 2. November als Oberbürgermeister vereidigen wird: Ralf Haenel. Der dienstälteste Stadtrat gehört der Linkspartei an und wurde von den Stadträten für diese Aufgabe einstimmig gewählt.

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Kraft, Zeit und Überzeugung

Stefan Skora hielt in dieser Sitzung auch seinen letzten Bericht als Oberbürgermeister – zum aktuellen Stand des Strukturwandels. Er verwies auf das Engagement in der kleinen und der großen Lausitzrunde, verbunden mit der Hoffnung, dass sein Nachfolger dies beibehält. Immerhin waren Skora und Ruban-Zeh zusammen bei der jüngsten Sitzung der großen Lausitzrunde am Montag in Schwarze Pumpe. Stefan Skora geht davon aus, dass die Stadt Hoyerswerda entsprechende Ideen für den Strukturwandel hat. Allerdings brauche man viel Kraft, Zeit und Überzeugung, nicht zuletzt, um die Strukturwandelgelder tatsächlich in die kernbetroffenen Kommunen zu lenken. 

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