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Hoyerswerda

LHV rutschten die Punkte aus den Händen

LHV-Handballer unterliegen dem LVB Leipzig nach einer Pausenführung.

Hoyerswerdas Christian Herzer (in Grau) beim 26:23-Sieg im Dezember 2018 gegen die SG LVB, als diese noch Leipzig III hieß.
Hoyerswerdas Christian Herzer (in Grau) beim 26:23-Sieg im Dezember 2018 gegen die SG LVB, als diese noch Leipzig III hieß. © Archivfoto: Werner Müller

SG Leipziger Verkehrsbetriebe 28 (11)
LHV Hoyerswerda 25 (13)

Es war für alle toll, als am Sonnabend um 15 Uhr die Sachsenliga der Männer in Leipzig wieder angepfiffen wurde. Monate, in denen auf Grund der Corona-Pause gar nicht trainiert werden konnte und die vielen Wochen Vorbereitung waren nun vorbei. In der Halle waren leider gar keine Zuschauer zugelassen, so dass das Spiel von Anfang den Charakter eines Trainingsspiels hatte. Erschwerend kam das Haftmittelverbot in der Sporthalle hinzu, womit die Gastgeber am Ende einfach besser zurecht kamen.

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Das Spiel begann dabei ganz nach den Vorstellungen der LHV-Handballer. Zwei Ballgewinne in der Abwehr konnte Tim Baugstatt in zwei lupenreine Konter-Tore ummünzen. Danach kamen die Leipziger aber sofort wieder auf das 2:2 heran. Bis zum 10:10 konnte sich keine Mannschaft absetzen und die Abwehrreihen überragten beziehungsweise flogen sehr viele Bälle beider Teams gar nicht Richtung Tor, sondern landeten weit neben diesem. Die letzten fünf Minuten vor der Pause kippte die Begegnung dann etwas Richtung Hoyerswerdaer Seite. Tobias Sieber erzielte mit seinem Treffer zum 13:11 die Halbzeitführung für die LHVer.

Beim 14:14 war diese dann aber fünf Minuten nach dem Seitenwechsel schon wieder hinüber. Vor allem die zwei Spieler mit Bundesligaerfahrung auf Seiten der Gastgeber nahmen nun das Heft des Handelns in die Hand. Sie packten in der Abwehr ordentlich zu und sorgten auch im Angriff für die entscheidenden Impulse. Die Zuse-Städter ließen sich davon etwas beeindrucken und gerieten mit 18:17 in Rückstand. Bis 10 Minuten vor Spielende war es aber weiterhin spannend und ein Ausgang in beide Richtungen schien möglich. Eine kleine Schwächephase der LHVer nutzten dann die Leipziger aus, um sich von 21:21 auf 25:21 abzusetzen. Das LHV-Team versuchte alles, konnte aber nur noch auf 25:2828 verkürzen.

„Mein Glückwunsch geht nach Leipzig für den Sieg. Sie kamen am Ende mit den Bedingungen besser zurecht und haben das einfach erfahren und abgezockt zu Ende gespielt. Von daher geht der Sieg so auch in Ordnung. Nach der langen Zeit war es trotzdem einfach wieder schön, ein Handball-Punktspiel spielen zu können“, bewertete LHV-Trainer Conni Böhme kurz nach der Begegnung das Ergebnis. „Den Charakter und die Chemie in einer Mannschaft sieht man am besten bei Niederlagen, und das macht mich zuversichtlich für die nächsten Begegnungen.“ (LHV)

LHV: Max Kastner, Henry Schacht – Nils Nitzsche (3), Tobias Sieber (3), Stan Altmann, Christian Herzer, Tony Jäschke, Ben Krahl, Fabian Knofe (8/5), Ben Nitzsche, Alexander Canbek (1), Gary Biele (6), Tim Baugstatt (4)Trainer/Betreuer: Torsten Tschierske, Conni Böhme, Christian Bartoszek, Nico Köppner

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