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Hoyerswerda

Mehrjährige B-97-Sperrung

Im November soll die Straße in Spreetal erst einmal wieder zu nutzen sein – später folgt eine Verdichtung des Untergrundes.

© Symbolfoto: www.pixabay.com

Spreetal. „Der Zeitrahmen für die Straßensanierung der B 97 wird unter Vollsperrung mit fünf bis zehn Jahren eingeschätzt.“ So teilt das der Bergbausanierer LMBV nach einem Treffen mit Vertretern jener Gemeinden mit, die von der aktuellen Sperrung der Straße im Bereich Spreetal betroffen sind. Diese Voraussage für eine Sperrzeit bezieht sich allerdings auf die langfristig vorgesehene Sicherung des instabilen Kippenbodens unter dem Straßenkörper.

Für die Vorbereitung würden mehrere Jahre benötigt. „In dieser Zeit werden die Fragen der Umleitung geklärt“, wird Dietmar Pietsch vom sächsischen Wirtschaftsministerium zitiert. Denn vor allem in den Gemeinden Spreetal und Elsterheide hat die Verkehrsbelastung durch die aktuelle Sperrung Ausmaße angenommen, die vielfach als unerträglich beschrieben werden. Die LMBV sagt, wie vorgesehen solle die Bundesstraße spätestens Ende November erst einmal wieder freigegeben werden. Nachdem beim Einbringen von Drainagen Setzungen um bis zu sechs Zentimeter sowie Risse aufgetreten waren, geht es aktuell lediglich um eine vorläufige Reparatur dieser Schäden. „Diese Maßnahme stellt eine mittelfristige Sicherung des Straßenabschnitts dar“, sagt LMBV-Geschäftsführer Bernd Sablotny.

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Bis zur endgültigen Sanierung mittels Rütteldruckverdichtung kann die Straße unter Einhaltung der schon seit Jahren bestehenden Verhaltensregeln wieder genutzt werden. Das heißt, dass es bei Tempo 30 bleibt und die Signalanlage, die bei Gefahr sofort auf Rot schaltet, wieder zugeschaltet wird. Wann genau die endgültige Sicherung beginnen kann, ist bisher noch nicht klar. Die Idee einer Verlegung der Straßenführung, also des Neubaus an anderer Stelle, ist jedenfalls vom Tisch. Man sehe davon aufgrund der geotechnischen Situation ab, heißt es. (red/MiK)

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