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Mit der besten Marketing-Strategie zum Sieg

Bereits zum zweiten Mal geht Top Salon-Auszeichnung an „Haarschneider“. Das spornt an.

Aus dieser Kulisse wurde der Stream übertragen. Dr. Rebecca Kandler hat diesen Abend moderiert. Heiko Schneider bekam die zweite Auszeichnung als „Top Salon“ überreicht.
Aus dieser Kulisse wurde der Stream übertragen. Dr. Rebecca Kandler hat diesen Abend moderiert. Heiko Schneider bekam die zweite Auszeichnung als „Top Salon“ überreicht. © Foto: Maik Lagodzki

Hoyerswerda. Viel Spannung mussten zuletzt die Mitarbeiter des Friseursalons „Haarschneider“ aushalten. Seit anderthalb Jahren war das Team um Heiko Schneider für eine Auszeichnung nominiert. Allerdings musste die Preisverleihung aufgrund der Pandemie mehrmals verschoben werden. Am vergangenen Samstag wurde dann endlich das Geheimnis gelüftet. Der Salon „Haarschneider“ ist einer der Gewinner des Abends.

Das größte Friseur-Fachmagazin Top Hair International hat in verschiedenen Kategorien die besten Salons in Deutschland und erstmals auch Österreich gekürt. Nach dem Sieg in der Kategorie Employer Branding (Arbeitgeber-Marke) im Jahr 2015 ist das nun die zweite Auszeichnung mit dem Titel „Top Salon“. Diesmal konnte der Hoyerswerdaer Unternehmer Heiko Schneider die Kategorie Marketing für sich entscheiden.

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Während eines Streams, der aus dem Dresdener Kraftwerk Mitte übertragen wurde, gaben die Chefredakteurin des Magazins Top Hair, Dr. Rebecca Kandler, und Laudatoren der Friseur-Industrie die Sieger in den Kategorien Employer, Best Practice (Erfolgsmodell), Concept, Design und Marketing bekannt. Alle Nominierten und Gewinner des Jahrganges 2020/21 werden damit in den „Club der Besten“ aufgenommen. Dieses Netzwerk kennt Heiko Schneider bereits und schätzt dort den Austausch als „unglaublich wichtig und offen“ ein.

Der Unternehmer erklärt, dass es „ein Weg von ein bis zwei Jahren“ ist, den er und seine Belegschaft gegangen sind. Es gilt, umfangreiche Kriterien zu erfüllen, um überhaupt an dem Wettbewerb teilnehmen zu können. Dazu „muss man die eigenen Abläufe hinterfragen und verbessern“, was für die Kundinnen und Kunden letztendlich eine wahrnehmbare Qualitätssteigerung bedeutet – „ein professionelleres Erlebnis“. Überhaupt, ist er der Meinung, hat Marketing viel mit der Kommunikation mit den Gästen des Unternehmens zu tun. Die Jury des firmenunabhängigen Wettbewerbs war besonders „von den digitalen Medien und der eigenen Kundenzeitschrift“ überzeugt. Der Hoyerswerdaer nennt noch die Social Media-Aktivitäten, den Online-Gutscheinverkauf, die eigene App zur Terminbuchung und Erinnerungen per SMS und Mail. Das alles ist über die Jahre gewachsen, gehört zum Service.

Ein Preisgeld ist mit dem Gewinn nicht verbunden, an dem Wettbewerb teilzunehmen ist eher eine Investition. Zeit, Geld und Ideen haben das erst möglich gemacht. „Jeder, der schon mal mitgemacht hat, weiß, dass es ein riesiger Aufwand ist“, so Heiko Schneider. Ebenso erkennt er an, dass es „so verdammt viele gute Salons“ gibt und zeigt sich erstaunt von dem Niveau aller Nominierten. Diesen Einblick hat ihm auch seine eigene Teilnahme in der Jury im Jahr 2016 ermöglicht.

Den Abend der Preisverleihung konnte Heiko Schneider nicht mit seinem Team verbringen, denn mit seinem zweiten Unternehmen Friseur.digital war er für die technische Umsetzung des Streams verantwortlich. Auch die Friseurbranche ist in der Zeit der Pandemie noch viel digitaler geworden.

Er weiß, dass diese Prämierung das Team zusammenschweißt. „Erfolge werden zusammen gefeiert.“ Der Hoyerswerdaer sieht damit die lange kontinuierliche Arbeit belohnt. Besonders das letzte Jahr war für ihn und die gesamte Branche hart: „Auch wir kämpfen.“

Etwas Neues wird in den nächsten Wochen kommen. „Wir bleiben in der Altstadt, aber entwickeln uns weiter.“

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