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Hoyerswerda

Nachgezählt: Nur eine Stimme fehlt!

Bei der Bürgermeisterwahl in Wittichenau war die Beteiligung zwar niedriger als bei der letzten Wahl, aber vergleichsweise hoch.

© Archivfoto: Mirko Kolodziej

Wittichenau. Knapper hätte der Bürgerentscheid zum Mobilfunkmast am Rande von Maukendorf nicht ausfallen können. Bei der Auszählung am Sonntag fehlten den Gegnern des Mastbaus an dieser Stelle zwei Stimmen. Ganz klar, dass am Montag noch mal nachgezählt wurde. Zur Sicherheit geschah das auch gleich im Beisein von zwei Vertretern der Bürgerinitiative. Im Ergebnis fehlte eine einzige Stimme, wie aus dem Wittichenauer Rathaus zu erfahren war. 1.157 Wahlberechtigte haben mit „Ja“ und damit gegen den Mobilfunkmast gestimmt, 1.117 mit „Nein“. Die „Ja“-Stimmen, so legt es die Gemeindeordnung fest, müssen zudem mindestens 25 Prozent aller 4.629 Wahlberechtigten ausmachen. Diese Hürde wurde mit 24,9945 Prozent hauchdünn verfehlt. Eine „Ja“-Stimme mehr hätte für 25,0162 Prozent gereicht.

Keine Veränderung gegenüber der Auszählung am Sonntag gab es bei der Bürgermeisterwahl. 94,31 Prozent der gültigen Stimmen ermöglichen Markus Posch eine zweite Amtszeit. Einige Wähler haben einen anderen Namen auf ihrem Stimmzettel vermerkt – insgesamt 43 unterschiedliche. Mit 52,34 Prozent war die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl zwar niedriger als vor sieben Jahren, als es zuerst fünf Kandidaten (70,7 %) und im zweiten Wahlgang zwei Kandidaten (54,6 %) gab, aber deutlich höher als bei anderen Bürgermeisterwahlen, zu denen nur ein Kandidat angetreten ist. 2008 bei Hellfried Ruhland in Lauta lag die Wahlbeteiligung bei 27 Prozent, im gleichen Jahr bei Udo Popella in Wittichenau bei 33 und 2019 bei Harry Habel in Bernsdorf bei 32,9 Prozent.

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