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Hoyerswerda

Nachwuchs bei Kugelgürteltieren

Das Jungtier hat sein Geburtsgewicht mittlerweile schon verdoppelt.

Die Tiere können bis zu fünfzehn Jahre alt werden.
Die Tiere können bis zu fünfzehn Jahre alt werden. © Foto: Zoo Hoyerswerda

Hoyerswerda. Mit noch geschlossenen Augen erblickte letzten Mittwoch ein kleines Kugelgürteltier im Zoo das Licht der Welt. Mama Gwendolyn kümmert sich vorbildlich um die Mini-Kugel. Es ist der zweite im Zoo Hoyerswerda je geborene Nachwuchs der Südlichen Kugelgürteltiere.

Gerade einmal 56 Gramm leicht war das kleine Gürteltier bei der Geburt und hat mittlerweile sein Gewicht schon verdoppelt und auch die Augen geöffnet. Die Mini-Panzerkugel ist schon ein vollwertiges Gürteltier nur in Miniaturformat. Es kann sofort laufen und ist mit drei Monaten schon selbstständig. Der schützende Panzer härtet erst nach ein paar Tagen aus. Reviertierpflegerin Carolin Adler weiß auch schon das Geschlecht des Kleinen: „So wie es aussieht, ist es ein Männchen. Ob er nach seinem Papa Günther kommt und genauso aufgeweckt und neugierig ist, wird sich noch herausstellen.“

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Die Besucher müssen noch warten

Bei Kugelgürteltieren lässt sich die Trächtigkeit äußerlich schwer erkennen, und deshalb ist ein Jungtier quasi auch immer eine kleine Überraschung. Für den Nachwuchs ist allein das Weibchen zuständig. „Wir freuen uns riesig, dass es erneut mit der Nachzucht bei den Südlichen Kugelgürteltieren geklappt hat. Der Verlust der Erstnachzucht im März dieses Jahres war schon ein Schock für uns“, erzählt Eugène Bruins, Zoologischer Leiter.

Mitte März war das sechs Monate alte Kugelgürteltier-Männchen überraschend an einer Lungenentzündung verstorben. Umso behüteter und mit Argusaugen beobachtet wird nun der zweite Nachwuchs. Für die Besucher ist er momentan noch nicht zu sehen.

Seit 2018 lebt das Südliche Kugelgürteltier Günther im Tropenhaus des Zoos. Ein Jahr später zog seine Partnerin Gwendolyn zu ihm. Die Art wurde vorher noch nicht im Zoo Hoyerswerda beherbergt. (pm/JuM)

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