Hoyerswerda
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Offensiv-Feuerwerk und viele Tore beim LHV-Heimsieg

Sportveranstaltungen in und um Hoyerswerda

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Tim Baugstatt (beim Wurf) war mit zehn Treffern der erfolgreichste LHV-Torschütze, gefolgt von seinem Zwillingsbruder Tom, der neun Treffer erzielte.
Tim Baugstatt (beim Wurf) war mit zehn Treffern der erfolgreichste LHV-Torschütze, gefolgt von seinem Zwillingsbruder Tom, der neun Treffer erzielte. © Foto: Gernot Menzel

Handball-Sachsenliga Männer

LHV Hoyerswerda - HSG Freiberg (43:30 (21:13)

Fast genau fünf Jahre ist es her, dass der LHV über 40 (!) Tore in einem Spiel geworfen hat. Damals hieß der Gegner HSG Riesa/Oschatz und die Partie endete mit einem 42:33-Heimsieg für den LHV. Letzten Samstag war es dann mal wieder so weit: Im Spiel gegen die zweite Mannschaft der HSG Freiberg leuchtete ein 43:30-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Die Zusestädter hatten sich für dieses Spiel viel vorgenommen, nachdem sie den Bergstädtern zuletzt zweimal unterlegen waren.

Das Spiel begann jedoch alles andere als vielversprechend. Die LHVer verschliefen die ersten Spielminuten der Partie und ließen die Freiberger auf 5:2 wegziehen. Doch ab der 6. Spielminute starteten die Hoyerswerdaer richtig durch. Mit einem 7:0-Lauf gingen sie mit 9:5 in Führung. Sowohl die Mannschaft als auch die gut besuchte Halle waren nun wach. Vor allem im Angriff agierte der LHV sehr konzentriert. Spielertrainer Alexander Canbek führte gut Regie, traf immer wieder selbst und setzte seine Nebenleute gut in Szene. Das gab der Mannschaft Sicherheit. Das klare Konzept im Angriff wurde konsequent umgesetzt. So konnte sich der LHV bis zur Halbzeit Tor um Tor absetzen. Mit einer 21:13-Führung ging es in die Kabine. Dort mahnten Trainer Alexander Canbek und der neue Co-Trainer Rainer Untermann, jetzt nicht nachzulassen und weiter konzentriert zu arbeiten. Das gelang dann doch eher mühsam, denn die gut rausgespielten Chancen wurden nicht immer konsequent genutzt. So stand es in der 40. Spielminute 27:20. Dann fingen sich die LHVer jedoch wieder und machten da weiter, wo sie zur Halbzeitpause aufhörten. So langsam lief man den Freibergern davon und stellte in der 44. Minute auf eine 10-Tore-Führung (31:21). Bis zum Ende des Spiels wurde der deutliche Vorsprung verwaltet und durch einen kleinen 3:0-Lauf zum 43:30 veredelt. (AC)

LHV Hoyerswerda: Niclas Schäfer, Henry Schacht (beide Tor), Stan Altmann (2), Christian Herzer (1), Ben Krahl (1), Fabian Knofe (3), Ben Nitzsche, Alexander Canbek (6), Christian Untermann (2), Tom Baugstatt (9/6), Florian Höhne, Gary Biele (3), Patrick Michel (6), Tim Baugstatt (10)

Handball-Sachsenliga Frauen

HSG Rückmarsdorf - SC Hoyerswerda 23:18 (10:8)

Die SC-Frauen gingen trotz dezimiertem Kader, sieben Spielerinnen fehlten, mutig ins Spiel. Die HSG legte bereits nach 31 Sekunden per 7-Meter vor. Erst nach knapp vier Minuten fiel das erste SC-Tor durch Marie Rubin, ebenfalls per 7-Meter. Es folgte ein offener Schlagabtausch. Bis zur 17. Minute (6:5) konnte sich kein Team absetzen. Aufgrund zweier Zwei-Minuten-Strafen stand der SC kurzfristig nur zu viert auf der Platte. Doch diese Unterzahl wurde gut ausgespielt. Bis zur Halbzeit gelang den Gästen zweimal der Ausgleich. Doch nach einer weiteren Zeitstrafe gegen den SC traf Rückmarsdorf zur 10:8-Pausen-Führung. Die wurde mit Wiederanpfiff auf drei Tore ausgebaut. Zwar kam der SC auf zwei Tore heran. Doch dann setzte sich die HSG innerhalb von zehn Minuten mit acht Toren ab. Wer dachte, der SC gibt sich auf, lag falsch. Durch eine gute Abwehr um Leonie Uhlig im Innenblock, eine stark haltende Nicole Seidel und Torabschlüsse, unter anderem durch Greta Schmidt, konnte der SC auf fünf Tore herankommen. Am Ende stand es 23:18 für die HSG. (JöW)

SC Hoyerswerda: Nicole Seidel (Tor), Leonie Uhlig, Leonie Klösel (4), Greta Schmidt (2), Janine Hattliep (2), Marie Grabsch (1), Wibke Gahrig (1), Nadine Krebs (1/1), Marie Rubin (5), Lea-Michelle Schwarzbach (2)

Radball-Verbandsliga Männer

Saison-Auftakt-Turnier

Das Eröffnungsspiel bestritten die zwei Wiednitzer Mannschaften am Sonnabend in der Radsporthalle am „Jägerhof“ gegeneinander. Martin Schmidt und Michael Schmidt (RfV Wiednitz 2) zeigten vom Anpfiff an, dass sie das Spiel gewinnen wollten. Stets in Führung liegend lautete das Ergebnis 5:3. Gegen Lückersdorf-Gelenau war dann schon ein härterer Kampf nötig. Beide Spieler trugen mit je einem Tor zum 2:0-Sieg bei. Besonderheit im dritten Spiel: viermal Schmidt (nicht verwandt) auf dem Feld. Die Freiberger Schmidts beherrschten die Wiednitzer Schmidts mit 6:2. Im vierten Spiel gegen Großenhain zeigte sich einmal mehr das fehlende gemeinsame Training, sodass individuelle Fehler von den Gegnern gnadenlos bestraft wurden. Ergebnis: 7:3 für Großenhain. Die Mannschaft RfV Wiednitz 3 mit Maik Pjater und Hagen Stehr (Ersatzspieler für René Dingel) musste noch mehr Federn lassen, obwohl positive Ansätze durchaus erkennbar waren. Die Ergebnisse: 2:4 gegen Freiberg; 4:8 gegen Großenhain; 1:1 gegen Lückersdorf-Gelenau. Die Reihenfolge bei der Tageswertung: Jänkendorf, Großenhainer SV, TV Freiberg 2, RfV Wiednitz 2, SG Lückersdorf-Gelenau, RfV Wiednitz 3, Nieder Seifersdorf. (bdr)

Der RfV Wiednitz II (rote Trikots:) mit Michael Schmidt (links) und Martin Schmidt bezwang das Team RfV Wiednitz III mit Maik Pjater (Links) und Hagen Stehr im Auftaktspiel der Männer-Verbandsliga-Saison in heimischer Halle mit 5:3.
Der RfV Wiednitz II (rote Trikots:) mit Michael Schmidt (links) und Martin Schmidt bezwang das Team RfV Wiednitz III mit Maik Pjater (Links) und Hagen Stehr im Auftaktspiel der Männer-Verbandsliga-Saison in heimischer Halle mit 5:3. © Foto: Klaus Zschech
Beim Traditionsturnier von Aktivist Schwarze Pumpe am Sonntag bestritten Aufbau Hoyerswerda/DJK Wittichenau und Energie Cottbus das letzte Spiel. Toralf Konetzke (am Ball), auch „Locke“ genannt, erzielte ein Tor für die Cottbuser beim 2:0-Sieg.
Beim Traditionsturnier von Aktivist Schwarze Pumpe am Sonntag bestritten Aufbau Hoyerswerda/DJK Wittichenau und Energie Cottbus das letzte Spiel. Toralf Konetzke (am Ball), auch „Locke“ genannt, erzielte ein Tor für die Cottbuser beim 2:0-Sieg. © Foto: Gernot Menzel

Hallen-Fußball

Traditionsturnier Aktivist Schwarze Pumpe

Zwar hatte Aktivist Brieske Senftenberg kurzfristig abgesagt, dennoch freute sich Turnier-Organisator Jürgen Socher über „das beste Turnier, das wir je hatten“. Das gilt für die Teilnehmerzahl von Mannschaft und die Stimmung wie auch die Zuschauerzahl, die er auf 300 bis 400 schätzt. Die Siegertrophäe konnten die Fußballer von Stahl Riesa am Sonntag aus der BSZ-Halle mit nach Hause nehmen. Auf den Plätzen folgten FSV Hoyerswerda, Energie Cottbus, Aktivist Schwarze Pumpe, SpVgg Knappensee, LHV/Lok Hoyerswerda und Aufbau Hoyerswerda/Wittichenau. (rgr)