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Hoyerswerda

Ortsteil-Trupp soll im April starten

Bauhof Hoyerswerda wird in den fünf Ortsteilen aktiv.

© Symbolfoto: SZ Archiv

Hoyerswerda. Hat der städtische Bauhof bisher in der Woche zwischen 20 und 25 Stunden Arbeitszeit für die fünf Ortsteile im Kontingent gehabt, werden es künftig dank der neuen Bauhof-Struktur wöchentlich 160 sein. „Wir versprechen uns eine gute Qualität und eine gute Quantität“, sagt Bauhof-Chef Ulf Scholz. Wie im Oktober vom Stadtrat beschlossen, wird der Bauhof aktuell neu ausgerichtet. Neben der Bildung von drei Trupps für Straßenunterhaltung, Werterhaltung und Stadtgrün gehört ein vierköpfiger Extra-Trupp für die Ortsteile dazu. Er soll im April einsatzfähig sein. Die Einstellungs-Verfahren für das nötige Personal laufen bereits.

Zuletzt war mit den Ortschaftsräten von Bröthen/Michalken, Dörgenhausen, Zeißig, Knappenrode und Schwarzkollm ein Aufgabenkatalog zu regelmäßig erforderlichen Tätigkeiten abgestimmt worden. „Die Truppe soll völlig eigenständig arbeiten, und wir werden nur disziplinarisch vorgesetzt sein“, erläutert Ulf Scholz. Eine enge Abstimmung mit den Ortsvorstehern sei ausdrücklich gewünscht.

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Der Bauhof soll ferner neue Computersoftware bekommen, die eine Online-Auftragsvergabe sowie -Abrechnung durch die einzelnen Fachbereiche der Verwaltung ermöglicht. Bisher gibt es dazu Papier-Formulare, was zugleich auch oft eine längere Bearbeitungszeit bedeutet.

Die Stadt hatte ein Dresdener Beratungsunternehmen mit einer Organisations- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zum Bauhof beauftragt. Die nunmehrigen Veränderungen sind Resultate daraus. Im kommenden Jahr soll überprüft werden, ob sie sich bewährt haben.

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