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Reformpläne sorgen für Skepsis

Der Hoyerswerdaer Hausarzt Alexander Eberth erklärt, warum für ihn Jubel über vermeintliche Entbudgetierung verfehlt ist.

Von Mirko Kolodziej
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Internist und Diabetologe Dr. Alexander Eberth ist Mitglied der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen.
Internist und Diabetologe Dr. Alexander Eberth ist Mitglied der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen. © Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Wenn das Leben Veränderung ist, dann scheint das deutsche Gesundheitssystem quicklebendig zu sein. Dr. Alexander Eberth ist jetzt seit zwanzig Jahren niedergelassener Hausarzt in Hoyerswerda und sagt: „Es gibt jedes Jahr Änderungen.“ In der Amtszeit von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) von 2018 bis 2021 sei das fast monatlich so gewesen. „Jetzt sind wir schon froh, wenn nur alle Vierteljahres etwas kommt.“ Sei es bisher oft eher um bestimmte Details gegangen, hätten sich Spahns Nachfolger Karl Lauterbach (SPD) und sein Ministerium nun aber eine durchaus umfängliche Reform ausgedacht.

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