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„Savanne Lausitz“

Die langanhaltende Trockenheit ist rund um Hoyerswerda tagtäglich sichtbar.

Die Felder sind trocken – so wie hier bei Bergen.
Die Felder sind trocken – so wie hier bei Bergen. © Foto: Janine Wendt

Die Sächsische Zeitung widmet sich dieser Tage in einer Artikelserie der großen Trockenheit, die nun schon das dritte Jahr in Folge anhält. „Savanne Lausitz“ heißt sie. Derweil bekommt man im Herzen der Lausitz die Trockenheit, die sehr lange Warmphase, jeden Tag zu spüren. 

Das ist einerseits schön, weil sich die Aufenthaltsqualität im Freien beträchtlich erhöht. Doch andererseits: Das Elsterfließ in Hoyerswerda und Neuwiese ist trocken. Im Stadtgebiet wurde nicht nur neben der eigentlichen Wasserrinne gemäht, sondern auch in der trockenen Rinne der Bewuchs weitgehend entfernt. Fehlt nur noch das Wasser.

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Wer Grundstück oder Garten hat, Pflanzen, vielleicht auch den Rasen durch die lange Trockenphase bringen wollte, der hat, sofern vorhanden, einen Brunnen genutzt oder aber die Wasserrechnung ist in diesem Jahr besonders hoch. Selbstverständlich lassen sich die Kosten durch einen Nebenstellenzähler erheblich senken, weil dann nur die Trinkwasser, nicht aber die Abwassergebühr bezahlt werden muss.

In der Landwirtschaft konnte man freilich nur mit dem Wasser umgehen, das vom Himmel fiel. Wie trocken die Böden jetzt sind, sieht man deutlich, wenn Landwirtschaftstechnik auf den Feldern unterwegs ist. Der aufgewirbelte Staub ist in den Größenordnungen durchaus geeignet, um als Rauchfahne durchzugehen.

Pilzsammler frohlockten vor einigen Tagen, als es nach etwas Regen schön warm wurde. Doch mittlerweile sind die Sammelergebnisse in den Wäldern wieder mau geworden.

Hier und da tut sich übrigens etwas in der Tierwelt. Leser Hartmut Hausmann entdeckte in Laubusch ein großes Insekt und konnte es ablichten. Wie er schreibt, handelt es sich dabei um eine Gottesanbeterin. Grüße aus der Savanne Lausitz im Jahr 2020.

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