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Hoyerswerda

Schulen mit eigenen Lösungen

Corona-Maßnahmen in Hoyerswerda

© Symbolfoto: SZ Archiv

Hoyerswerda. Auch, wenn formaljuristisch für den Gesundheitsschutz im Allgemeinen und für die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie im Speziellen allein das Landratsamt Bautzen zuständig ist, läuft auch im Rathaus die eine oder andere Information dazu auf. „Es gibt auch unterschiedliche neue Dinge, die einfach geregelt werden müssen“, sagt Bürgermeister Mirko Pink (CDU). Wenig zu tun hat die Stadt diesbezüglich mit ihren Schulen. Hier und da gibt es Unterstützung, um Kontakte nachvollziehen zu können – etwa zwischen den Bewohnern der vom Kreis betriebenen zwei Asylbewerberwohnheime im WK IX und den städtischen Schulen.

Was das Infektionsgeschehen in den Schulen anbelangt, weiß Mirko Pink zum Beispiel von zwei Klassen aus der Grundschule am Adler, die in Quarantäne mussten. Auch in der Grundschule Am Park und in der Oberschule gab es Fälle, die seiner Kenntnis nach wohl jeweils mit der Erkrankung von Pädagogen zu tun hatten. Der Webseite der Oberschule war am Dienstag zu entnehmen, dass deren drei fünfte Klassen vorsorglich in dieser Woche keinen Unterricht haben und die Schülerinnen und Schüler über eine Online-Lernplattform mit Aufgaben versorgt werden. Die Oberschule hat auch ihre Ganztags-Kurse sowie die mit Partnern angebotenen Mittags-Aktivitäten ausgesetzt und den zeitlichen Ablauf des Schulalltags angepasst. Heute und morgen sind hier aber ohnehin frei bewegliche Ferientage, die Schule ist geschlossen.

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Im Foucault-Gymnasium haben sich laut Mirko Pink wohl einzelne Schüler daheim angesteckt. Zusätzliche Gegenmaßnahmen kennt Pink unter anderem von der Adler-Schule. Dort wechseln die Kinder demnach nicht mehr die Räume und haben jeweils eine feste Lehrerin zugeteilt bekommen. Das Lessing-Gymnasium hat nach eigenen Angaben seine Lernwerkstätten für Viertklässler abgeblasen, das Johanneum den ähnlich gelagerten Förderunterricht. Die christliche Schule hat auch festgelegt, dass Fünft- bis Siebtklässler beim Betreten des Schulhauses den Eingang am Innenhof nutzen, Acht- bis Zwölftklässler den Eingang am Außenhof.

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