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Hoyerswerda
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Sehr knappe Niederlage

Die Handball-Frauen des Sportclub Hoyerswerda haben ihr letztes Heimspiel der Saison mit 23:24 verloren.

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Mit einer knappen Niederlage verabschiedeten sich die SC-Frauen vom heimischen Publikum – vor dem Abstieg zumindest in Sachen Landesliga.
Mit einer knappen Niederlage verabschiedeten sich die SC-Frauen vom heimischen Publikum – vor dem Abstieg zumindest in Sachen Landesliga. © Foto: Werner Müller

Hoyerswerda. Gast des letzten Heimspieltags der Handball-Landesliga-Frauen des Sportclubs war am Wochenende der Tabellensiebte SG Klotzsche mit der ehemaligen SC-Spielerin Nadja Irmisch. Das Trainerduo Thomas Gasterstädt, Marko Gäbler konnte bei Abwesenheit von Trainer Damian Reichart auf einen Kader von 14 Spielerinnen zurückgreifen. So kehrten Kapitänin Charlott Fischer, Betty Kulke und Laura Schmidt zurück. Doch schon nach drei Minuten führte Klotzsche mit 0:3; und die Heimtrainer nahmen gleich eine Auszeit. Die Ansage und Abwehrumstellung machten sich dann sofort bemerkbar. Die SC-Frauen kämpfen sich zurück ins Spiel (1:3; 3:5; 5:8). Charlott Fischer, Lea Schwarzbach, Janine Hattliep und Marie Rubin waren dabei die Torschützinnen. Beide Mannschaften taten sich jetzt schwer im Angriff. Zwischen der 14. und der 20. Minute fiel nicht ein Treffer. Mit dem 6:8 und 8:9 verkürzten die Hoyerswerdaerinnen Tor für Tor. In der 26. Minute gelang erstmals durch Greta Schmidt der Ausgleich zum 9:9.

Sofort nahmen die Dresdener Trainerinnen ihre schon zweite Auszeit. Dennoch ging es ausgeglichen mit 10:10 in die Kabinen. Wieder gingen die Gäste danach schnell mit zwei Toren in Führung, doch diesmal hielten die SC-Frauen gleich dagegen. Betty Kulke erzielte vier Treffer in Folge. Die SG Klotzsche vergab einen Siebenmeter; und mit einem 3:0-Lauf gelang Janine Hattliep, Greta Schmidt sowie Betty Kulke erstmals eine Führung mit zwei Toren.

Das Spiel schien in Richtung SC zu kippen. Doch Nadja Irmisch übernahm für ihr neues Team Verantwortung und verwandelte zwei Siebenmeter in Folge zum 17:17. Das Spiel wog hin und her (18:17; 19:20; 21:21). Die sehr stark haltende Nicole Seidel hielt dabei den SC ein ums andere Mal mit starken Paraden im Spiel. Jedes Tor war hart umkämpft und eine Minute vor Schluss nichts entschieden. Beim 23:23 gab es eine Minute vor dem Ende einen Siebenmeter für die SC-Frauen. Die eigentlich überragend treffende Betty Kulke konnte aber genau diesen letzten Wurf zum möglichen Sieg nicht im Tor unterbringen. Dem nicht genug, gelang den Dresdnerinnen in der aller letzten Sekunde des Spiels der Siegtreffer zum 23:24. Das hatte die SC-Mannschaft nach diesem starken Spiel nicht verdient. Und die zwei besten Torschützinnen kamen aus Hoyerswerda, nur dass eine für die Gastmannschaft spielte. (JöWi)