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Snackpoint Athos in der Grünewald-Passage eröffnet

Seit Montag gibt es diesen deutsch-griechischen Imbiss. Dessen Karte ist auch vom gleichnamigen Restaurant inspiriert.

Syndie Gropler ist Teil des Teams, das im Snackpoint Athos in der Grünewald-Passage arbeitet. Am Montag war die Neueröffnung des Imbisses mit deutschen und griechischen Speisen auf der Karte.
Syndie Gropler ist Teil des Teams, das im Snackpoint Athos in der Grünewald-Passage arbeitet. Am Montag war die Neueröffnung des Imbisses mit deutschen und griechischen Speisen auf der Karte. © Foto: Juliane Mietzsch

Hoyerswerda. Manon Ntouskas nennt den neuen Imbiss in der Grünewald-Passage den kleinen Bruder des griechischen Restaurants Athos in selbiger Immobilie. Das ist die Idee hinter dem neu eröffneten „Snackpoint Athos“ in Hoyerswerdas Neustadt. Gemeinsam mit ihrem Mann Georgios führt Manon Ntouskas nun Snackpoint und Restaurant, welches sie 2015 von Georgios Eltern übernommen haben. Während das Restaurant für gewöhnlich besonders am Abend und Wochenende frequentiert wird, kann der Imbiss nun Frühstück anbieten und ein Mittagsangebot schaffen. Die Lücke wurde damit geschlossen.

Diese Erweiterung ist auch den neuen Eigentümern der Passage zu verdanken, wie sie erzählt. Gespräche scheinen unkompliziert, Ideen und Lösungen willkommen. Engagement läuft nicht ins Leere, sondern wird gehört. Sie scheint erleichtert über die neue Basis, die mit der Leipziger IEV Grundbesitz GmbH eingezogen ist. So ist aus ehemals zwei getrennten Geschäftsräumen ein neuer geworden – Küche und Gastraum auf etwa 100 m². Ein großer Wanddurchbruch und verschiedene Umbauten machten es möglich.

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Schnelle Umsetzung der Idee

Im Sommer des letzten Jahres keimte die Idee auf, das Angebot des Restaurants zu ergänzen. Schnell war Einigkeit zwischen Familie Ntouskas und den neuen Vermietern erzielt. Ende September war der Mietvertrag unterschrieben. In den kommenden Monaten bis zum Jahresende wurde nach Wünschen der Mieter umgebaut. Die Renovierung wurde übernommen. Nur das Inventar musste durch die Betreiber angeschafft werden, wobei eine Küchenausstattung nicht der geringste Posten beim Neu-Zulegen ist. Anfang des Jahres sind die Küchenbauer angerückt und nun fand die Eröffnung statt. Der Betrieb des Restaurants Athos bringt natürlich ein gewisses Know-how mit sich, verrät Manon Ntouskas: „Wir wissen, was die Kunden mögen.“

Hinter dem Tresen und in der Küche stehen Menschen mit langjähriger Erfahrung. Zum Beispiel sind Manon Ntouskas Mutter Syndie Gropler und ihre Schwiegermutter im Imbiss tätig. Gemeinsam haben die Frauen viel Erfahrung mit der griechischen Küche einerseits – und anderseits den Großteil des Arbeitslebens in Kantinen oder Imbissen verbracht. Genau das zweifache Wissen, was der Snackpoint Athos nun vereint. Auch darüber hinaus ist der Betrieb ein Familienunternehmen. Manon Ntouskas sieht das fast schon als Markenzeichen, als großen Pluspunkt. „Jeder gibt alles, weil es nicht nur ein Job ist.“ Man muss sich nicht viel erklären, versteht sich manchmal blind, so ihr Eindruck. „Wir ergänzen uns alle extrem gut.“

In der Erweiterung des Angebotes sehen die Betreiber die Chance, neue Kunden zu begeistern; etwa Menschen, die sehr früh auf den Beinen sind oder in der Mittagspause ein passendes Angebot suchen. Manon Ntouskas denkt da an Handwerker. Die Anbindung ist gut und vor der Tür stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Die Karte bietet deutsche und griechische Gerichte. Bockwurst, Rührei und belegte Brote sind genauso zu finden, wie gefüllter Blätterteig, Pitabrote und Gyros mit Zaziki.

Noch mehr Neues ist geplant

Mit Blick auf 2020 bedauert Manon Ntouskas den Ausfall eines Großteils des Geschäfts an Ostern und Weihnachten. Nun ergibt sich die Chance, weiteren Verlust abzufangen. So ist der Imbiss ein Zeichen, dass sie weiter machen und nicht stehen bleiben wollen. „Wir müssen etwas tun, um nicht vergessen zu werden.“ Und es geht weiter. Im Restaurant werden Renovierungen geplant. Im Imbiss wird noch etwas Wandgestaltung sowie weitere Tische samt Stühlen im Gastraum ergänzt, aber zur Zeit können die Speisen sowieso nur außer Haus verzehrt werden.

Ein Lieferservice wird von den Athos-Betreibern zwar nicht explizit angeboten, aber würde beispielsweise ein Unternehmen eine größere Bestellung aufgeben, so würde Manon Ntouskas das auch auf Wunsch möglich machen.

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