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Hoyerswerda

So läuft der Schnelltest in den Schulen

In sieben Schulen im Kreis Bautzen werden ab Montag Schüler auf das Coronavirus getestet. Der organisatorische Aufwand ist enorm.

Corona-Schnelltest
Corona-Schnelltest © Foto: Gernot Menzel

Bautzen/Hoyerswerda. Bis zu 2.300 Schüler von Abschlussklassen aus dem Landkreis Bautzen sollen am Montag kostenlos per Schnelltest auf das Coronavirus getestet werden. In sieben Schulen laufen dazu momentan die Vorbereitungen. Das teilt Vincent Richter, Pressesprecher des Bautzener Standortes des Landesamtes für Schule und Bildung (Lasub), am Mittwoch mit.

Als Testschulen seien die beruflichen Schulzentren in Hoyerswerda, Bautzen, Kamenz und Radeberg sowie drei Gymnasien – das Immanuel-Kant-Gymnasium in Wilthen, das Goethe-Gymnasium in Bischofswerda und das Sorbische Gymnasium in Bautzen – ausgewählt worden, so Richter weiter. Für die Auswahl der Testschulen habe es verschiedene Kriterien gegeben, erklärt der Bautzener Lasub-Sprecher: „Um das Hygienekonzept einhalten zu können, müssen die Schulen über ausreichend Platz und die Möglichkeit getrennter Ein- und Ausgänge verfügen. Gymnasien und Berufsschulen bieten das üblicherweise.“

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Darüber hinaus sei es Ansatz bei der Auswahl der Testschulen gewesen, ein möglichst dichtes Netz über den gesamten Landkreis zu legen. Denn die Schüler aus den Schulen der Umgebung müssen per Bus zu ihrer jeweiligen Testschule gefahren werden. Durchgeführt werden die Tests, die auf freiwilliger Basis und nur nach vorheriger Einverständniserklärung durchgeführt werden, im Landkreis Bautzen durch medizinisches Personal des Deutschen Roten Kreuzes, des Arbeitersamariterbundes und der Johanniter.

Geplant ist bislang ein Test für jeden Schüler. Im Landkreis Bautzen sei es sehr wahrscheinlich, dass wegen der Vielzahl der Schüler die Tests bis in den Dienstag dauern werden, so die Einschätzung von Vincent Richter.

Natürlich sei das nur eine Momentaufnahme. „Aber neben den ohnehin einzuhaltenden Hygienevorschriften bietet sie uns nach der langen Zeit des häuslichen Lernens die Möglichkeit, den Schulstart möglichst nur mit gesunden Menschen zu beginnen und die Kontaktketten zu durchbrechen“, beurteilt Vincent Richter die Wirksamkeit der Maßnahmen. (SZ/fsp)

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