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Spenden an Irish Pub übergeben

Mehrere tausend Euro sind binnen kurzer Zeit für die Kneipe zusammengekommen. Nun geht es an den Wiederaufbau.

Wirt vom Irish Pub "Black Raven" Thomas "Ecki" Eckhardt vor dem Lokal nach dem Brand im November.
Wirt vom Irish Pub "Black Raven" Thomas "Ecki" Eckhardt vor dem Lokal nach dem Brand im November. © Archivfoto: Juliane Mietzsch

Hoyerswerda. Im November kam es im Irish Pub „Black Raven“ in der Albert-Einstein-Straße zu einem Einbruch. Am Morgen des 20. November wurde die Kneipe von Thomas Eckhart zum Teil verwüstet. Verschiedene Dinge, wie eine Kaffeemaschine, Wechselgeld aus der Kasse und Waren wurden gestohlen und Teile der Einrichtung angezündet.

In Folge der Brandstiftung wurden durch den Rauch große Teile des Interieurs nachhaltig beschädigt. Für Thomas „Ecki“ Eckhardt stand zu keinem Zeitpunkt außer Frage, dass er das Pub wieder öffnen werde. Aufwendige Reinigungs- und Malerarbeiten sind notwendig, um die Räume von dem Brandgeruch zu befreien. Nach Bekanntwerden des Vorfalls sind binnen kurzer Zeit zwei Spendenaktionen ins Leben gerufen worden. Manja Klimt hat ihre Sammlung vor einigen Tagen zuerst geschlossen. Insgesamt kamen nach eigener Aussage 4.450 Euro zusammen, die bereits auf dem Weg zu Betreiber Ecki sind. Aus verschiedenen Gründen konnte keine persönliche Übergabe stattfinden. Doch diese Summe spricht für sich.

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Das Crowdfunding, das Tommy Schindler von der Hoyerswerdaer Band „Immerhin“ initiiert hat, lief einige Tage länger. Vor Weihnachten kam ebenfalls eine beachtliche Summe zustande, die er mit knapp 4.000 Euro angibt. „Ich bin mehr als zufrieden“, sagt er darüber. Über einen Monat lief die Aktion. Die Band war sich kurz nach Bekanntwerden einig, dass sie helfen wollen. „Wir haben mit dem Pub eine enge Verbindung.“ Und Tommy Schindler hat es letztendlich in die Hand genommen. Einzig verwundert war er darüber, dass die beiden Aktionen, die parallel liefen, online teilweise kontrovers diskutiert wurden. Doch die Plattform „betterplace“, die Tommy Schindler wählte, bot weitere Zahlungsmöglichkeiten. Er vermutet, dass so insgesamt mehr Menschen angesprochen wurden und für die urige Kneipe spendeten. Letztendlich nahm er sogar Barspenden entgegen. In zwei Schüben wurde die Summe überwiesen, damit der Wiederaufbau schnellstmöglich beginnen konnte. Ob es zu einem späteren Zeitpunkt noch eine symbolische Übergabe geben wird, steht noch in den Sternen.

Bis dahin und seit der Freigabe der Räumlichkeiten hat der Betreiber alle Hände voll zu tun, um den alten Charme wiederherzustellen, wie er sagt. Der Schaden wurde schnell aufgenommen und eine erste Summe der Versicherung schon ausgezahlt. Dann wurde zuallererst das durch den Brand zerstörte Rückbuffet entfernt. Von Anfang an wurden von vielen Seiten Hilfsangebote ausgesprochen, über die der Wirt sehr dankbar ist. Auch das bestärkt ihn darin, bald wieder im „Black Raven“ hinter dem Tresen stehen zu können. Er zeigt sich zuversichtlich und optimistisch.

Tommy Schindler berichtet sogar, dass sich Leute bei ihm für die Möglichkeit bedankt haben, spenden zu können.

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