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Spendensammlung und Impfangebot im „Grünen Wald“

Die Ukraine-Hilfe in Bernsdorf reicht von Sachspenden über Wohnungsangebote bis hin zum Verzicht auf Sitzungsgeld.

Von Ralf Grunert
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"Grüner Wald" in Bernsdorf
"Grüner Wald" in Bernsdorf © Archivfoto: Ralf Grunert

Bernsdorf. Das Landratsamt Bautzen unterbreitet in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Medizinern kommunale Impfangebote in verschiedenen Städten. Am Samstag, dem 12. März, ist Bernsdorf an der Reihe. Von 9 bis 13 Uhr sind Corona-Schutzimfpungen im Saal des Vereinhauses „Grüner Wald“, Ernst-Thälmann-Straße 20, erhältlich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig, heißt es.

Der Saal im „Grünen Wald“ wird seit Tagen als Sammelstelle für Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine genutzt. Initiiert wurde diese Aktion von Oleksandra Luci, der Wirtin des Restaurants „Grüner Wald“, und ihrer Schwester Oksana Ivancevic, beide sind gebürtige Ukrainerinnen. „Am Wochenende war da richtig viel los“, erklärte Bürgermeister Harry Habel (CDU) am Dienstagabend im Kreise der Stadträte. Mit Blick auf die Impfaktion ließ er wissen, dass der Saal am Samstag für diese benötigt werden. Silvio Thieme vom Mehrgenerationenhaus habe aber angeboten, dieses als Sammelstelle zur Verfügung zu stellen.

Zur Verfügung gestellt werden Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in der Stadt auch Wohnungen. Dafür sorgte die Bernsdorfer Wohnungsbaugesellschaft, informierte der Bürgermeister weiter.

Die Bürgermeister-Stellvertreterin Marlies Friedrich nutzte die Ausschusssitzung am Dienstagabend, um den versammelten Stadträten vorzuschlagen, auf das Sitzungsgeld in diesem Monat zu verzichten und es der Ukraine-Hilfe zukommen zu lassen. Wer diesen Vorschlag aufgreifen möchte, sollte die Stadtverwaltung informieren, bot der Bürgermeister an. Das so zusammenkommende Geld soll dann dem Team vom „Grünen Wald“ übergeben werden.