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Sportvereine bieten Probetraining an

Für die erste Woche der Sommerferien hat der lokale Sportbund ein Programm mit viel Abwechslung koordiniert.

Wer will, kann in Hoyerswerda zum Beispiel das Bogenschießen zu seinem Hobby machen. Ob es bei der Premiere dabei ist, wird noch nicht verraten.
Wer will, kann in Hoyerswerda zum Beispiel das Bogenschießen zu seinem Hobby machen. Ob es bei der Premiere dabei ist, wird noch nicht verraten. © Archivfoto: Werner Müller

Hoyerswerda. „Wir wollen auf die Vielfalt des Sports aufmerksam machen“, benennt Janine Hattliep einen der Gründe für einen Kinder-Kurs in den kommenden Sommerferien. Hattliep ist die Geschäftsführerin des Sportbundes Lausitzer Seenland – Hoyerswerda. Die Vereine unter dessen Dach bieten von A wie Aerobic über K wie Kraftsport bis hin zu W wie Wandern eine ganze Menge von dem an, was sportlich so denkbar ist.

Dieser Vorteil soll nun erstmals Grundschülern zugutekommen. Sie dürfen sich – nach Anmeldung – zwischen dem 26. und dem 30. Juli in immerhin fünf Sportarten ausprobieren.

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Besagte Anmeldung für die Woche unter dem Motto „Spannung, Spiel und Spaß mit Hoyerswerdaer Sportvereinen“ hat dieser Tage begonnen. Maximal zwanzig Mädchen und Jungen können mitmachen. Pro Kind werden 90 Euro fällig. Dafür gibt es sportliche Betreuung, Verpflegung und ein T-Shirt. Weitere Details erfahren Eltern aus Werbe-Blättchen, die der Sportbund über die örtlichen Grundschulen verteilen lässt.

Natürlich geht es darum, dass die Kinder eine möglichst spannende erste Ferienwoche verleben. Die Aktion soll allerdings auch den kleineren Vereinen helfen. Denn während die regelmäßig im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Platzhirsche meist ganz gut selbst für die Nachwuchsgewinnung trommeln und dafür auch mal ein Feriencamp organisieren können, sagt Janine Hattliep über eine ganze Reihe an Vereinen oder Abteilungen: „Für die Kleineren ist es schwierig, so etwas auf die Beine zu stellen.“ Aber mal einen Tag in der Woche Kinder mit der eigenen Sportart vertraut zu machen, schaffen auch sie.

Welche Vereine genau sich an der Premiere beteiligen, will der Sportbund noch nicht verraten. „Es soll ja eine Überraschung sein“, heißt es zur Begründung auf dem Anmeldeformular. Das Konzept sieht allerdings vor, dass von einer Grundlagensportart über eine Ballsportart, eine künstlerische Sportart und eine Kampfsportart bis hin zu einer Trendsportart alles einmal getestet werden kann.

Die Mädchen und Jungen, so der Sportbund, sollen in der Woche herausfinden können, wo die eigenen Stärken liegen, aber neben den Sportarten auch diverse Sportstätten kennenlernen. Dafür muss man freilich zumindest auf die Ferien bezogen zeitig aufstehen. Los geht es nämlich morgens um kurz nach 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Sozialgebäude des Jahnstadions. Von 9.30 Uhr bis 12 Uhr ist dann jeweils die erste Trainingseinheit angesetzt. Anschließend gibt es Mittagessen sowie von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr die zweite Trainingseinheit.

Sportbund und Vereine hoffen nun natürlich, auf Interesse zu stoßen. In diesem Fall soll die Test-Woche auch keine Eintagsfliege bleiben.

Kontakt: [email protected]

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