merken
PLUS Hoyerswerda

Über 2.000 Euro kamen bei den Sternsingern zusammen

Die katholische Gemeinde Hoyerswerda zieht ein positives Fazit und dankt den Beteiligten.

Auf dieses Bild musste in diesem Jahr verzichtet werden. Kinder konnten den Segen nicht in die Häuser und zu den Familien bringen. Der Stern ist dennoch ein Zeichen für die Weisen aus dem Morgenland.
Auf dieses Bild musste in diesem Jahr verzichtet werden. Kinder konnten den Segen nicht in die Häuser und zu den Familien bringen. Der Stern ist dennoch ein Zeichen für die Weisen aus dem Morgenland. © Foto: Benne Ochs / Kindermissionswerk

Hoyerswerda. Die diesjährige Sternsinger-Aktion musste anders stattfinden, als in den vielen Jahren zuvor, wenn Kinder in edlen Gewändern und mit einem Stern als Begleiter durch die Stadt gezogen sind. Die katholische Gemeinde „Heilige Familie“ hat sich dennoch an der Aktion beteiligt – in diesem Jahr mit Abstand und doch vielen Unterstützern.

Am 2. Februar wird das Fest Maria Lichtmess begangen und markiert das Ende der christlichen Weihnachtszeit. Bis zu diesem Tag wurde vom Organisator, dem Kindermissionswerk, die Sternsinger-Aktion in diesem Jahr verlängert. Sonst war bereits am 6. Januar, dem Dreikönigstag Schluss. Die Verlängerung sollte dazu beitragen, dass möglichst viele Interessierte sich trotz der Einschränkungen aufgrund der Pandemie beteiligen können. Und das scheint gelungen zu sein, wie Kaplan Anish Mundackal mitteilt. „Ich bin zufrieden, dass es so gut gelaufen ist.“

Wandern
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Insgesamt wurden circa 2.170 Euro während der letzten Wochen gespendet. Dieser Betrag ist für Kaplan Anish ein „klarer, fassbarer Beweis, dass es funktioniert hat“. Und im Vergleich zu der Summe des letzen Jahres sind es „nur“ circa 500 Euro weniger, verrät er. Für ihn ist das ein Zeichen dafür, dass ein Großteil erreicht wurde. In den nächsten Tagen wird das Geld an das Kindermissionswerk überwiesen.

Obwohl keine Kinderscharen in Häusern, Geschäften, Institutionen und dem Rathaus unterwegs waren, so wurden diese Partner dennoch erreicht und berücksichtigt. Eigens dafür wurden sogenannte Segenspakete zusammengestellt. Diese haben die Kinder der Gemeinde dann gezielt weitergetragen, Privatpersonen konnten sich die Blättchen aus der Kirche mitnehmen. Die Häuser sind nach wie vor regelmäßig geöffnet und bieten auch jenen die Möglichkeit, die vielleicht zur Zeit keine Gottesdienste besuchen.

Also war ein kleiner Gruß mit Information zu den aktuellen Umständen und zu der diesjährigen Aktion zusammengepackt und um einen Segensaufkleber ergänzt. Jedes Gemeindemitglied und jeder Interessierte konnte das mit nach Hause nehmen und bei Bedarf eine kleine Andacht abhalten. Vorlagen und Impulse hat zum Beispiel das Bistum Görlitz online zur Verfügung gestellt.

Die Menschen seien dankbar gewesen, dass es diesbezüglich keine Absage gab. Das sei, wie Kaplan Anish mitteilt, ein positives Zeichen gewesen. Von den 400 ausgelegten Aufklebern mit dem Segen 20*C+B+M+21, sind nun lediglich knapp 60 Exemplare übrig. Auch das zeugt von einer guten Resonanz.

In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Thema „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. Kaplan Anish betont, „wir können nur Danke sagen – allen Kindern und Spendern.“ Menschen in Not zu helfen, deutet er als wichtiges Zeichen.

Mehr zum Thema Hoyerswerda