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Übergabe an der Grenze zur Ukraine

Die LFS überbringt zwei abgeschriebene Löschfahrzeuge ukrainischen Kollegen.

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Sachsens Innenminister Roland Wöller (l.) und Markus Morgenstern, Leiter der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen (LFS), bei der Übergabe zweier Löschgruppenfahrzeuge, die in wenigen Tagen in der Ukraine zum Einsatz kommen.
Sachsens Innenminister Roland Wöller (l.) und Markus Morgenstern, Leiter der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen (LFS), bei der Übergabe zweier Löschgruppenfahrzeuge, die in wenigen Tagen in der Ukraine zum Einsatz kommen. © Foto: Juliane Mietzsch

Nardt. Am Freitagmorgen wird sich unter anderem Markus Morgenstern, Leiter der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen (LFS), auf den Weg an die polnisch-ukrainische Grenze machen. In der grenznahen Stadt Chelm werden nach etwa 800 Kilometern Fahrt zwei gebrauchte, vollausgerüstete Löschgruppenfahrzeuge an ukrainische Kollegen übergeben. Das hat sich aus einer seit einigen Jahren bestehenden Partnerschaft ergeben, die die LFS mit dem Katastrophenschutz der ukrainischen Stadt Solotonoscha pflegt. Es habe konkrete Nachfragen gegeben, erklärt Markus Morgenstern, auf die mit dieser Hilfe nun reagiert wird. Die Fahrzeuge werden vor allem als Ersatz für zerstörtes Equipment gebraucht. Es wird eine kurze Einweisung geben. Auch weitere Ausrüstung wird dabei übergeben. Damit könne auf Brände und Verkehrsunfälle reagiert werden. „Das ist viel, was wir tun können und wir bleiben in Kontakt“, sagt der LFS-Leiter. Im Beisein von Sachsens Innenminister Roland Wöller wurden die Fahrzeuge an die Fahrzeugführer übergeben. Er zeigte sich erfreut über die große Hilfsbereitschaft auf allen Ebenen. „Wir haben einen furchtbaren Krieg mitten in Europa. Die Zivilbevölkerung leidet besonders darunter. Wir schauen weiterhin, wo wir wirksam helfen können.“ (red)