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Hoyerswerda
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Unfall auf Kreuzung bei Uhyst

Polizeiliche Vorkommnisse in Hoyerswerda und dem Umland

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© Symbolfoto: SZ Archiv

Uhyst. Der Fahrer (50) eines Renault-Transporters kam Montagvormittag von Uhyst und beabsichtigte an der Kreuzung der B 156/S 108 geradeaus in Richtung Hoyerswerda zu fahren. Dabei übersah er offenbar einen Opel (Fahrer 61), welcher von Boxberg kam und sich auf der Vorfahrtsstraße befand. Es entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Neun Keller aufgebrochen

Hoyerswerda. Neun aufgebrochene Keller hat am Montagmorgen ein Mieter des Hochhauses an der Stadtpromenade in Hoyerswerda festgestellt und die Polizei informiert. Die Täter hatten sich Zutritt zu dem Mehrfamilienhaus verschafft, Verriegelungen der Verschläge aus der Wand gerissen und diese gewaltsam geöffnet. Nach ersten Erkenntnissen fehlten Werkzeugzubehör, ein blau-weißes Damenrad der Marke Stevens sowie ein Staubsauger von AEG im Gesamtwert von circa 900 Euro. Da noch nicht alle Eigentümer der angegriffenen Keller ermittelt wurden, könnte sich der Schaden noch erhöhen. Der verursachte Sachschaden wird bislang mit etwa 500 Euro beziffert.

Eine Kontrolle, mehrere Verstöße

Zeißig. Mehrere Verstöße wurden am Montagmittag im Rahmen einer Verkehrskontrolle im Industriegelände Zeißig aufgedeckt. Der Fahrer (43) eines VW Passat konnte keine Fahrerlaubnis vorlegen, die ihn zum Führen von Pkw berechtigt hätte. Zudem stand der Mann unter Einfluss berauschender Mittel, was ein Drogentest ergab. Außerdem stellten die Polizisten fest, dass der Mann Drogen bei sich hatte, welche man ihm abnahm. Der Deutsche musste die Beamten zur Blutentnahme begleiten und wird sich wegen seiner Vergehen zu verantworten haben. Auch der Fahrzeughalter (58), der sich bei der Kontrolle im Pkw befand, bekam eine Anzeige. Er hatte dem Jüngeren das Fahren mit dem VW offenbar erlaubt, obwohl dieser nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. (al/US)

Suche nach einem vermissten Mann

Senftenberg. 1,78 Meter groß, schlank, Glatze und vermutlich mit einem roten Mazda 6 mit Salamander-Aufklebern unterwegs – so beschreibt die Polizei einen vermissten Dresdener. Der 54 Jahre alte Mann, heißt es, halte sich unter Umständen im Raum Senftenberg auf. Er benötige medizinische Hilfe und trage sich möglicherweise mit Selbstmordgedanken. Zuletzt sei er dunkel gekleidet gewesen. Die Dresdener Polizei erreicht man in diesem Zusammenhang unter 0351 483 22 33. (red/MiK)

Weniger Demonstranten

Hoyerswerda. Die Teilnehmerzahl ist auf rund 200 gesunken, zumindest ein Transparent widmete sich dem Thema Meinungsfreiheit – so zog am Montag ab dem Lausitzer Platz der seit Anfang Dezember obligatorische Demonstrationszug wieder durch die Stadt. Die flexibel gehandhabte Route des nicht angemeldeten Zuges wird von der Polizei gesichert, die den Zug laufen lässt – so wie in ganz Ostsachsen. An diesem Montag sind nach Polizeiangaben die Teilnehmerzahlen im Vergleich zur Vorwoche deutlich eingebrochen. Waren am 7. März noch schätzungsweise 9.300 Menschen unterwegs, so waren es am 14. März laut Polizei nur noch 6.700. Auch in den Social-Media-Kanälen, über die die Aufrufe laufen, fragte man sich sinngemäß, wo die ganzen unzufriedenen Menschen hin sind. In Bautzen wurden mit 2.300 Personen die meisten Demo-Teilnehmer gezählt, in Görlitz sollen es 800 gewesen sein. Zittau, Bischofswerda und Löbau sind ebenfalls mit höheren dreistelligen Teilnehmerzahlen dabei. (US)