Hoyerswerda
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Verdienter Heimsieg für Hoyerswerdaer Handball-Sachsenliga-Damen

Nach einer gefühlten Ewigkeit durften die SC-Damen wieder ein Heimspiel bestreiten.

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Resigniert hat die Chemnitzerin Nele Leonhardt (in Schwarz) abgedreht – sie kann Hoyerswerdas Marie Rubin (in Rot) nicht mehr am Torwurf hindern.
Resigniert hat die Chemnitzerin Nele Leonhardt (in Schwarz) abgedreht – sie kann Hoyerswerdas Marie Rubin (in Rot) nicht mehr am Torwurf hindern. © Foto: Werner Müller

Von Jörg Wiedemann

SC Hoyerswerda 28 (13)
HV Chemnitz II 24 (11)

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Die Personalsituation hatte sich entspannt. Es fehlten nur noch Charlott Schöps, Alina Weber und Monique Meißner. Die Vorfreude, endlich wieder zu Hause spielen zu dürfen, war bei der Mannschaft sehr groß und jede(r) war heiß auf das Spiel.

Der Sportclub vergeigte den ersten Angriff, aber Torhüterin Jessica Hubatsch war von Anfang an ein starker Rückhalt. Nach 90 Sekunden fiel das Hoyerswerdaer 1:0 durch Janine Hattliep, doch der HVC glich mit einer schnellen Antwort aus.

Hoyerswerda arbeitete sehr gut in der Abwehr und holte sich hinten viele Bälle, nur wurden diese zu selten im gegnerischen Tor untergebracht. Nach sieben Minuten stand es dennoch 4:1 für die Zusestädterinnen, da Marie Rubin doppelt und Laura Rosemann ihre Würfe verwandelten. Aber auch Chemnitz kam nun allmählich ins Spiel und verkürzte Schritt für Schritt, so dass es nach 22 Minuten 9:9 stand. Das war ein kleiner Weckruf für die SC-Damen. Greta Schmidt übernahm für zehn Minuten die Rolle der Kreisläuferin und stand in der Abwehr auf der Spitze im 5:1-Deckungssystem. Dieser Schachzug macht sich bezahlt – 13:11 zur Pause.

Hoyerswerda kam sehr gut aus der Kabine und erhöhte in der 36. Minute auf 16:12 durch Laura Rosemann, Nadja Irmisch und Betty Kulke. Auch Nicole Seidel, die jetzt das SC-Tor bewachte, fügte sich wunderbar ein. Der Sportclub behielt die Vier-Tore-Führung bis zur 40. Minute bei, holte sich aber binnen drei Minuten drei Zeitstrafen ab, und so standen zwischenzeitlich nur noch vier SC-Spielerinnen auf dem Feld. Chemnitz nutzte das und verkürzte auf 19:17 (45.). Dann holte Nadja Irmisch im Angriff eine Zwei-Minuten-Strafe heraus, musste jedoch mit einem stark blutendem Ellenbogen behandelt werden. Lea Schwarzbach übernahm derweil im Angriff die Regie und leitete in Überzahl zwei saubere Tore durch Marie Rubin und Betty Kulke zum 21:17 ein. Durch zwei leichte Ballverluste kam Chemnitz wieder auf zwei Tore heran, aber Kapitänin Laura Rosemann setzte mit all ihrer Klasse zwei Treffer zum 23:19 entgegen.

Nach einer Auszeit der Gäste musste Hoyerswerda in die Unterzahl, und Chemnitz kam doch wieder auf zwei Tore heran. Die Gastgeberinnen ließ das allerdings kalt, und Janine Hattliep netzte binnen 45 Sekunden zweimal ein. Die Vorentscheidung nach 58 Minuten! Chemnitz verkürzte zwar noch einmal auf 27:24, aber Laura Rosemann „klaute“ einen Torwartpass und erzielte den 28:24-Endstand.

SC Hoyerswerda: Nicole Seidel, Jessica Hubatsch – Nadja Irmisch (2), Leonie Klösel , Greta Schmidt (2), Janine Hattliep (4), Marie Grabsch (1), Josephine Lutz, Laura Rosemann (8/2), Marie Rubin (4), Nadine Krebs, Lea-Michelle Schwarzbach und Betty Kulke (7)

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