Hoyerswerda
Merken

Wegen Job-Abbau: Landrat Witschas besucht Wittichenauer Möbelhersteller

Mit Vermittlung der betroffenen Mitarbeiter soll schnell begonnen werden. Die Arbeitsagentur hilft.

 2 Min.
Teilen
Folgen
Maja-Möbel in Wittichenau
Maja-Möbel in Wittichenau © Archivbild: Hagen Linke

Wittichenau. Der Bautzener Landrat Udo Witschas (CDU) hat in dieser Woche den Möbelhersteller „Maja-Möbel“ in Wittichenau besucht. Wie das Landratsamt informiert, sprach Witschas beim kurzfristig vereinbarten Termin mit Geschäftsführer Uwe Gottschlich und Werkleiter Janos Antali über die aktuelle Situation des Werkes. Das war 2012 deutlich erweitert worden, und auch in den vergangenen Jahren wurden Millionen investiert. Die zunehmende Kaufzurückhaltung im privaten Konsumbereich führte zu Schwierigkeiten in der Branche. Da der Hauptkunde IKEA deutlich weniger Möbel bestellt, verschärft sich auch die Lage in dem Wittichenauer Werk. Es wurde bereits mit veränderten Schichten und dem Abbau von Leiharbeit reagiert. Nun sind allerdings auch Teile der Kernbelegschaft betroffen.

Künftig sollen weiterhin mehr als 500 der rund 750 Mitarbeiter im Werk arbeiten. „Deren Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern, ist das oberste Ziel der Werksleitung. Dafür bin ich dankbar“, so Witschas. Die Unternehmensleitung hat bereits mit jedem betroffenen Mitarbeiter persönlich gesprochen und die Situation erklärt. Witschas: „Das finde ich gut, denn das nicht vom Abbau betroffene Personal muss unbedingt gehalten werden.“

Im Anschluss an das Gespräch hat Landrat Witschas Kontakt mit der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bautzen aufgenommen und um Unterstützung gebeten. Diese wurde sofort zugesagt, um schnell mit der Vermittlung der betroffenen Mitarbeiter beginnen zu können. (pm/rgr)