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Wenn die Schmetterbälle fliegen

Freizeitsportler kamen zu einem Volleyballturnier zusammen. Die Spieler waren nicht nur aus Hoyerswerda und der Umgebung.

Team Sibels Imbiss I (im Vordergrund) gegen Team Sandkasten-Junkies.
Team Sibels Imbiss I (im Vordergrund) gegen Team Sandkasten-Junkies. © Foto: Katrin Demczenko

Von Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Mit Begeisterung und Lebensfreude haben am vergangenen Wochenende 21 Hobbymannschaften den 18. Mixed-Beachvolleyball-Cup auf der Anlage in Hoyerswerda-Neustadt ausgespielt. Sie sind aus der Stadt und Umgebung, aus Dresden, Lübben sowie Spremberg gekommen, um ihren Lieblingssport nach sieben Monaten Corona-Pause endlich wieder ausüben zu können.

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Das erzählt Ralf Krüger von der Freizeitsportgemeinschaft (FSG) LebensRäume, die zum Nachbarschaftshilfeverein Hoyerswerda gehört. 2020 hatte das Organisationsteam der FSG den Mut, die Veranstaltung trotz aller Ungewissheiten vorzubereiten und wurde belohnt. Der Mixed-Beachvolleyball-Cup konnte mit Einschränkungen durchgeführt werden, war eines der wenigen Turniere, die überhaupt stattgefunden haben, sagt Ralf Krüger. Er freut sich, dass dieses Jahr sogar Zuschauer und Bewirtung erlaubt waren. Auf den drei Spielfeldern haben die Teams aus je zwei Männer und zwei Frauen mit Eifer gepritscht und gebaggert, denn jedes wollte am Samstag die Vorrunde überstehen und in die Endrunde einziehen. Bei Sommerwetter barfuß im Sand zu spielen und sich in den Pausen entspannt mit Freunden zu unterhalten, hat fast ein wenig Urlaubsgefühl aufkommen lassen.

Schöne Atmosphäre auf dem Platz

Unter den teilnehmenden Mannschaften aus Hoyerswerda waren Sibels Imbiss I und II, deren Organisator der Unternehmer Ahmet Marullalioglu ist. Er und zwei Spielerinnen sind hobbymäßig in Volleyballteams des hiesigen Sportclubs aktiv, während die anderen Mannschaftsmitglieder in ihren Heimatorten Finsterwalde, Ohorn oder Luckau organisiert sind. Ariane Bogott lebt in Spremberg und spielt, soweit es die Corona-Vorschriften erlauben, bei der WSG Buckow. „Die Mannschaften von Sibels Imbiss üben eigentlich gar nicht zusammen“, erklärt Ahmet Marullalioglu. Vor der Pandemie haben sie jährlich etwa 15 bis 20 Turniere an Stränden oder in Hallen gespielt. Seit 2010 kommen die Spieler regelmäßig zum Mixed-Beachvolleyball-Cup nach Hoyerswerda wegen der schönen Atmosphäre. Dieses Turnier ist seit fast einem Jahr das erste, das wieder beide Mannschaften bestreiten, sagt Ariane Bogott.

Es geht um Spaß und Begegnung

Die Spieler und Spielerinnen des Wittichenauer Teams Kulow-Mix kommen aus Spohla, Dörgenhausen sowie Hoyerswerda und betreiben seit zwei Jahren Beachvolleyball. Die Kinderärztin Katrin Barth und ihr Mann haben auf dem eigenen Grundstück in Wittichenau ein Spielfeld angelegt, auf dem die insgesamt sechs Kulow-Mix-Mitglieder sporadisch trainieren. Sie freuen sich, dass jetzt wieder Wettkämpfe stattfinden können und waren schon beim Kohle-Cup am Felixsee. Bald wollen sie zum VBH-Silbersee-Beachvolleyball-Turnier fahren. „Wir landen meistens im Mittelfeld“, erzählt Katrin Barth. Es geht also in erster Linie ums Sport-Treiben und darum, Freunde zu treffen. Beides haben sicher alle Volleyballsportler in der letzten Zeit schmerzlich vermisst und genießen diese Normalität jetzt umso mehr.

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