Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
SZ + Hoyerswerda
Merken

Wo Handrij Zejler einst wohnte und dichtete

Eine TAGEBLATT-Serie zum Zejler-Kocor-Jahr. Heute: das Evangelische Pfarrhaus in Lohsa

Von Andreas Kirschke
 6 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Nah am Lohsaer Markt, am Beginn des Mühlwegs, steht das Pfarrhaus. Hier lebte und arbeitete Pfarrer Handrij Zejler (1804-1872) seit 1835 bis zu seinem Tod.
Nah am Lohsaer Markt, am Beginn des Mühlwegs, steht das Pfarrhaus. Hier lebte und arbeitete Pfarrer Handrij Zejler (1804-1872) seit 1835 bis zu seinem Tod. © Foto: Andreas Kirschke

Lohsa. Nah am Lohsaer Markt, am Beginn des Mühlwegs, steht das Pfarrhaus. Hier lebte und arbeitete Pfarrer, Dichter, Redakteur, Landwirt und Schulinspektor Handrij Zejler (1804-1872) seit 1835 bis zu seinem Tod. Das Pfarrhaus war Sitz der Evangelischen Kirchengemeinde Lohsa. Zu Zejlers Zeit im 19. Jahrhundert war die Gemeinde sorbisch geprägt. „Diese Gemeinde ist ganz sorbisch, und die sorbische Sprache, die in den Häusern und draußen lebt, klingt hier sehr schön und rein“, schrieb der Volkskundler, Schriftsteller, Theologe, Philologe und Slawist Dr. Arnošt Muka (1854-1932), der von 1880-1884 die sorbische Bevölkerung in der Lausitz statistisch erfasste, über die Lohsaer Evangelische Kirchengemeinde.

Ihre Angebote werden geladen...