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Wohin geht die erste Reise nach Corona?

Die Sehnsucht wieder Reisen zu können, teilen gerade viele Menschen. TAGEBLATT hat nachgefragt, wo es hingehen soll.

© Symbolfoto: Uwe Schulz

Peter Paul Gregor (Pfarrer Hoyerswerda): Ich werde, sobald es wieder geht, nach Israel fahren, die Borromäerinnen besuchen. Ich war regelmäßig in den letzten Jahren dort, das erste Mal gleich im Sommer 1990.

Thomas Leberecht (Bürgermeister Lohsa): Ich würde gern eine Fahrradtour in Deutschland machen wollen – bis ins Vogtland zu meiner Schwester. Von dort aus weitere Touren. Ausdauersport tut mir gut.

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Der Dachdeckerbetrieb Rodig in Großharthau sucht einen Kranfahrer (Dachdecker, Klempner, Zimmermann) sowie einen Bauleiter oder Meister.

Kerstin Noack (Leiterin Stadtmuseum Hoyerswerda): Norwegen wäre das Ziel mit unserem Camper. Es ist ein schönes Land, mit herrlicher Natur, sagen die, die da waren. Und ich war noch nicht da.

Dagmar Steuer (u.a. Initiatorin „Eine Stadt pflanzt“): Fernreisen sind für mich aus ökologischen Gründen schon lange tabu. Ich erkunde viel lieber die nähere Umgebung, das ist so viel entspannter.

Manfred Heine (Bürgermeister Spreetal): Ich werde meine Mutter in Forst besuchen und dann ein Stückchen weiter in unsere Partnerstadt Jasien fahren. Wir haben inzwischen ein wirklich inniges Verhältnis.

Ortrun Rümcke (Fotografin aus Lauta): Ich werde nach Bad Füssing fahren. Dort gibt es eine ganz tolle Therme. Ich fahre schon 15 Jahre dorthin. Letztes Frühjahr ging das wegen Corona nicht. Das hat mir so gefehlt.

Harry Habel (Bürgermeister Bernsdorf): Zum Zelten in unser Waldbad ... nein, quatsch! Ich würde gern mit meiner Frau Winterurlaub machen. Drei, vier Tage in den Schnee fahren. Einfach nur Ausspannen.

Anish Mathew Mundackal (Kaplan Hoyerswerda): Mein erstes Ziel ist Indien. Zum letzten Mal war ich 2019 Zuhause. Für mich ist die Familie der perfekte Ort für einen Rückzug, zum Krafttanken für meine Arbeit.

Kirstin Zinke (Leiterin Energiefabrik Knappenrode): Es zieht mich ostwärts ins nördliche Polen und nach Litauen. Da waren wir schon. Jetzt würde ich auch gern die Oblast Kaliningrad und Lettland erleben.

Torsten Ruban-Zeh (OB Hoyerswerda): Wir fahren zuerst nach Moskau oder Jurmala in Lettland, der Heimat meiner Frau väterlicherseits, und mieten uns dort ein Haus. Die Gegend ist wunderschön.

Frank Lehman (Bürgermeister Lauta): Auf die Insel Baltrum. Dort haben wir mehrfach in einer familiären Pension Urlaub gemacht. Ich sage nur: autofrei, Meeresluft, keine Menschenmassen, Entschleunigung.

Marlies Holst (stellv. Vorsitzende des Tierschutzvereins Hoyerswerda): In die Wärme, ans Meer! Der Traum meines Mannes: einmal mit der TransSib bis Wladiwostok; da wäre ich dann „im Schlepptau“.

Dieter Henke (Manager Lausitz-Center): Wir fahren nach Grömitz in Ostholstein bei Lübeck. Da waren wir zuvor schon drei Mal. Wir schätzen vor allem die Ruhe dort sehr – und wir bleiben „standorttreu“.

Daniela Fünfstück (SC Hoyerwerda): Ich werde auf die Seiser Alm in Südtirol zum Skifahren reisen, weil ich da jedes Jahr hinfahre. Die letzte Saison wurde abgesagt. Also bleibt nur, auf die nächste zu hoffen.

Markus Posch (Bürgermeister Wittichenau): Wenn ich mir das Wetter hier so betrachte, würde ich mich glatt für Jamaika entscheiden – Sonne, Wärme und fernab vom Alltag; jedenfalls für eine kurze Zeit wäre das gut.

Dorit Baumeister (Architektin, Citymanagerin): Wir planen, dieses Jahr mit Berliner Freunden die Insel Sylt zu besuchen. Sehnsucht habe ich nach Tel Aviv und Chicago – der Architektur wegen.

(red)

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