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Hoyerswerda

Wünsche aus dem Wiesengrund

Mit den Eigenheimen nimmt die Anzahl der Kinder im Wohngebiet zu. Die würden sich über einen Spielplatz freuen, die Eltern über eine Busanbindung.

Einen Spielplatz wie in Laubusch wünschen sich die Anwohner aus dem Wiesengrund.
Einen Spielplatz wie in Laubusch wünschen sich die Anwohner aus dem Wiesengrund. © Archivfoto: Gernot Menzel

Schwarzkollm. Mehrere Eltern aus dem Wohngebiet Am Wiesengrund schauten in dieser Woche zur Sitzung des Schwarzkollmer Ortschaftsrates vorbei. Mitgebracht hatten sie ein paar Fragen, ihr Wohngebiet betreffend, das sich zwar in der Nachbarschaft der Laubuscher Ortslage Siedlung befindet, aber zu Schwarzkollm gehört.

Eine Frage betraf den Spielplatz, der im Bebauungsplan des Wohngebietes, aber nicht in der Realität steht. „Es gibt bereits jetzt viele Kinder“, schilderten die Eltern. Zudem wissen sie, dass in noch entstehenden Häusern weitere hinzukommen werden. „Wann kommt der Spielplatz?“, wollten sie wissen. Derzeit nutzen sie Spielplätze außerhalb, zum Beispiel die in Leippe-Torno. Die Stadt habe das Thema schon auf dem Schirm, ließ Veronika Lupp von der Ortsteilverwaltung wissen. Und Klaus Winzer erklärte: „Um junge Leute anzulocken, ist es wichtig, dass die Stadt etwas tut.“

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Wendeschleife bereits vorhanden

Ebenfalls mit Kindern hatte die zweite Frage der Wiesengrund-Bewohner zu tun. Und zwar im Zusammenhang mit der im Vorjahr gekappten Anbindung ans Stadtlinien-Netz und damit den Schulbus. Grund war die Schranke am Bahnhof, deren Schließzeiten mit dem Bahnverkehr zunehmen werden. „Der Schulbus wird aber mit den älter werdenden Kindern wieder wichtiger“, hieß es. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hoyerswerda möchte, muss mit dem Zug fahren oder nach Schwarzkollm zur Haltestelle im Dorf laufen. Eine Busanbindung des Wiesengrunds seit nötig. Dazu müsse nicht mal neu gebaut werden. Die Wendeschleife ist bereits da, so der Hinweis von Jens Stephan. 

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