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Hoyerswerda

Zeißig holt den ersten Sieg der Saison ...

... Neustadt/Spree verliert unglücklich in Kamenz und der LSV Bergen 1990 quittiert eine Heim-Pleite

Der LSV Neustadt/Spree (in Weiß-Blau) entfaltete in der Landesliga-Auswärtspartie beim SV Einheit Kamenz durchaus Vorwärtsdrang, ging sogar in Führung – und stand am Ende mit ganz leeren Händen da, auch auf Grund zweier Platzverweise.
Der LSV Neustadt/Spree (in Weiß-Blau) entfaltete in der Landesliga-Auswärtspartie beim SV Einheit Kamenz durchaus Vorwärtsdrang, ging sogar in Führung – und stand am Ende mit ganz leeren Händen da, auch auf Grund zweier Platzverweise. © Foto: Werner Müller

Landesliga Sachsen

SV Einheit Kamenz 3 (0)
LSV Neustadt/Spree 1 (0)

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Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Der LSV Neustadt/Spree kehrte vom Auswärtsspiel gegen SV Einheit Kamenz mit leeren Händen zurück. Am Ende hieß es 1:3. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die Kamenzer wurden der Favoritenrolle gerecht. Franz Häfner musste nach nur 17 Minuten vom Platz, für ihn spielte Paul Jan Hagen weiter. Torlos ging es in die Kabinen. 162 Zuschauer wurden in der 68. Minute Zeuge eines unglücklichen Eigentors von Steven Knobel zum 1:0 für die Neustädter. Der Wendepunkt war wohl die Rote Karte für einen Neustädter in der 73. Minute. Nun, numerisch überlegen, machte Kamenz mehr Druck. In der 85. Minute verwandelte Martin Sobe einen Elfmeter zum späten 1:1 für SV Einheit Kamenz. In der Schlussminute gab es gar nochmals Rot für Neustadt – aber was hieß schon Schlussminute. Es wurden deren fast zehn nachgespielt. Das wurde Neustadt zum Verhängnis. Zuerst schockte Max Tuchel die Gäste, als er das Führungstor für die Kamenzer erzielte (96.). Unmittelbar vor dem (nun wirklich) Schluss traf das Team von Coach Frank Rietschel noch einmal zum 3:1-Endstand (99.). Ganz bitter ...

Zwar hat die aktuelle Tabelle nur geringen Aussagekraft, aber die Neustädter liegen nach der Pleite weiter auf dem 18. Rang. In dieser Saison sammelte die Mannschaft von Coach Enrico Kuntke bisher einen Sieg und kassierte zwei Niederlagen. In zwei Wochen, am 18. Oktober, begrüßt der LSV Neustadt/Spree die BSG Stahl Riesa auf heimischer Anlage. (dfb/JJ)

LSV Neustadt/Spree: Rico Kaubitzsch – Sebastian Monik, Markus Radestock (79. Tobias Lohr), Damian Paszlinski, Sebastian Kölzow, Sören Becker (90.+1 Tobiasz Wlodarczyk), Sebastian Tews (83. Luca Hartelt), Leonhard Wolf, Gracjan Arkuszewski, Silvio Liebe, Daniel Mlonek

Landesklasse Sachsen Ost

SV Zeißig 3 (0)
VfB Weißwasser 1909 1 (1)

Der SV Zeißig gewann gegen den VfB Weißwasser 1909 mit 3:1 und fuhr damit den ersten Sieg in dieser Saison ein. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich Cisk die Nase vorn. Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 51 Zuschauern besorgte Florian Franke bereits in der ersten Minute die Führung der Glasmacherstädter. Zur Pause war die Gäste-Mannschaft von Philipp Goltzsch im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Falk Weichert von SV Zeißig nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Thomas Kutscher blieb in der Kabine, für ihn kam Benjamin Müller. Das 1:1 des Gastgebers bejubelte Tom Tschierske (53.). Müller witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:1 für Cisk ein (61.). Michael Sarniak erhöhte für den SV Zeißig auf 3:1 (75.). Als Referee Jan Evler die Begegnung beim Stand von 3:1 letztlich abpfiff, hatte Cisk die drei Zähler unter Dach und Fach.

Nach diesem Erfolg steht der SV Zeißig auf dem elften Platz der Landesklasse Ost.

Bei VfB Weißwasser 1909 präsentierte sich die Abwehr angesichts neun Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (7). Durch diese Niederlage fällt der Gast in der Tabelle auf Platz sechs zurück. Am Sonntag ist Cisk in der Fremde bei TSV Rotation Dresden gefordert. (dfb/JJ)

SV Zeißig: Denny Schäfer – Robin Unruh (77. Dennis Nemeth-Gönczöl), Tobias Wersch, Michael Sarniak, Thomas Kutscher (46. Benjamin Müller,), René Guroll, Robert Schramm, Yannick Noack, Tom Tschierske (68. Nico Heinecke), Lorenz Nath, Felix Döhl

Kreisoberliga Westlausitz

LSV Bergen 1990 0 (0)
SV Gnaschwitz-Doberschau 2 (1)

90 Zuschauer verließen am Sonntagmittag enttäuscht das Norbert-Passeck-Sportfeld: Ihr LSV hatte gegen keineswegs bessere, aber abgezocktere Gnaschwitzer 0:2 verloren. Martin Bartke nutzte in der 30. Minute eine Chance zur Gästeführung, und die sollte allen Bergener Bemühungen zum Trotz bis in die Schlussminute halten. Nicht einmal die Einwechslung von Stadionnamensgeber Norbert Passeck nutzte etwas. Dann, es war effektiv die 94. Minute, traf Ronny Kebschull zum 0:2. (red/JJ)

Bergen: David Weidauer – Benjamin Hoßmang, Lukas Exner, Niels Perlitz (32. Max Herrmann-Heber), Erik Friedrich (73. Norbert Passeck), Marcel Zwahr, Alexander Runschke, Robby Hiller, Bruno Stein, Alexander von Köding (32. Henrik Lempe), Martin Hoßmang

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