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Hoyerswerda
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Zeißiger Friedhofskonzept

Pavillon und Friedwald in der Diskussion

Von Uwe Jordan
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© Archivfoto: Mirko Kolodziej

Zeißig. Der Rat des Hoyerswerdaer Ortsteils macht sich Gedanken über den Friedhof des Dorfes – für mindestens fünf bis zehn Jahre im Voraus. Rätin Sigrid Schmidt war bei der vorletzten Sitzung vom Gremium beauftragt worden, einen ersten Entwurf für ein künftiges Gestaltungskonzept vorzulegen – und genau das tat sie bei der jüngsten Zusammenkunft des Gremiums.

Beifall fand der Vorschlag, einen Pavillon zu errichten – eine Art Begegnungsstätte; Ort des Verweilens, des Gedenkens und der Einkehr. Von dort / dorthin sollen möglichst auch alle Wege des Friedhofs führen.

Auch über Baum-Neupflanzungen war man sich einig. Was die Belegung anbelangt, ist Zeißigs Problem, dass der Friedhof eigentlich zu groß ist: Man wird, bei regulärer Nutzungsdauer eines Grabes und angesichts der Tatsache, dass Urnengräber und Gemeinschaftsgrabanlagen weniger Platz beanspruchen als „klassische“ Bestattungen, das Areal niemals voll in Anspruch nehmen müssen. Andererseits, so Ortsvorsteher Jens Sarodnik, müsse man sich Gedanken machen über Urnengemeinschaftsanlagen und eine „Friedwald“-Ecke. Detail: Dort, wo die Eiche neben der Trauerhalle gefällt wurde, weil sie mit Wurzelaufbruch den Weg zerstörte, könnte man einen neuen Laubbaum anpflanzen.

Bei der nächsten Ratssitzung im Januar oder Februar soll erneut beraten werden – und man will Martina Rohrmoser-Mueller (Israel Grabmale) einladen, um ein fachliches Urteil zum Konzept zu hören.