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LSV Neustadt/Spree sagt Sachsenliga ade

Zwei Jahre nach dem Aufstieg ist der Verein nicht mehr in der Lage, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen.

So bejubelten die Neustädter Fußballer nach Abschluss der Spielsaison 2018/2019 die Meisterschaft in der Sachsenklasse und den Aufstieg in die Sachsenliga, die sie auf Anhieb auf dem 8. Tabellenplatz beendeten.
So bejubelten die Neustädter Fußballer nach Abschluss der Spielsaison 2018/2019 die Meisterschaft in der Sachsenklasse und den Aufstieg in die Sachsenliga, die sie auf Anhieb auf dem 8. Tabellenplatz beendeten. © Foto/Archiv: Werner Müller

Neustadt/Spree. Mit einer 1:3-Niederlage am 18. Oktober 2020 auf dem heimischen Rasen verabschiedet sich der LSV Neustadt/Spree nach zweijähriger Zugehörigkeit aus der Fußball-Sachsenliga. „Wir werden die Mannschaft aus dem Landesspielbetrieb zurückziehen“, erfuhr TAGEBLATT auf Anfrage von Rudi Schurmann, dem Abteilungsleiter Fußball.

Diese Entscheidung habe der Vorstand unmittelbar nach dem 16. April getroffen. An diesem Tag hat der Sächsische Fußballverband die laufende Saison, mit Ausnahme des Sachsenpokals, für beendet erklärt. Zwar wurden die Auf- und Abstiegsregelungen für die Saison 2020/2021 außer Kraft gesetzt. Der LSV Neustadt/Spree hat sich dennoch zum Spielklassenverzicht entschlossen. Die Spieler seien darüber informiert.

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„Wir sind nicht in der Lage, eine landesligataugliche Mannschaft mit Spielern aus der Region aufzustellen“, begründet Rudi Schurmann diese Entscheidung. Auch die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren hinterlassen. Die Sponsoren-Einnahmen sind um 60 Prozent zurückgegangen. Es gab auch schon Spielerabgänge.

In welcher Spielklasse der LSV Neustadt/Spree künftig auflaufen wird, hängt maßgeblich davon ab, welche Spieler dem Verein erhalten bleiben. Der Wechsel von Trainer Enrico Kuntke zum FSV Neusalza-Spremberg ist bereits beschlossene Sache. (rgr)

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