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Neues vom Großen Chor Hoyerswerda

Auf dem Plan stehen nachzuholende Konzerte und ein neues Programm.

Der Große Chor probt einmal im Monat samstags im Foucault-Gymnasium. Unter Beachtung aktueller Hygieneregeln ist das seit September wieder möglich.
Der Große Chor probt einmal im Monat samstags im Foucault-Gymnasium. Unter Beachtung aktueller Hygieneregeln ist das seit September wieder möglich. © Foto: Katrin Demczenko

Von Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Die Choralsuite aus der Friedensmesse „The Armed Man – A Mass of Peace“ von Karl Jenkins, eine Hymne von Jan Sibelius und bald Songs der Rockband Queen gehören zum Repertoire des Großen Chores Hoyerswerda. Die Sänger haben nach der ersten Pause durch die Corona-Pandemie nun im September ihre Proben an je einem Samstag im Monat im Foucault-Gymnasium wieder aufgenommen. Ein Hygienekonzept mit zwei Metern Abstand zwischen den Singenden, regelmäßigem Lüften der Aula und Masketragen im Schulhaus machen das möglich, erklärt der Vereinsvorsitzende Michael Köllner die notwendigen Maßnahmen – zumindest bis jetzt. Und zu tun hat der Große Chor auch genug, denn im laufenden Jahr musste er zwei Auftritte absagen, die im kommenden Jahr 2021 nachgeholt werden.

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Mit der Hymne „O Heimat“ aus der Tondichtung Finlandia von Sibelius und dem „Schicksalslied“ von Brahms hatten die Sänger eigentlich den Abschluss der Musikfesttage 2020 mit dem Sinfonischen Orchester Hoyerswerda gestalten wollen. Die Aufführung der Choralsuite aus der Friedensmesse war im September 2020 in der Energiefabrik Knappenrode geplant, so Köllner.

Ein virtueller Adventskalender

Kurzfristig dazugekommen ist die Möglichkeit, sich um die Teilnahme am digitalen Adventslieder-Kalender des Sächsischen Chorverbandes zu bewerben. Alle Chöre im Freistaat können je ein Weihnachtslied benennen, welches sie singen möchten. Eine Jury wählt 24 Beiträge aus und ein professionelles Team wird während einer Chorprobe die Aufnahmen machen, erklärt Michael Köllner. Schnell entscheiden die Hoyerswerdaer: Der Satz „Kyrie“ aus der Jenkins-Messe wird aufpoliert. Und wenn er gut klingt, folgt die Bewerbung. Ein Teil der Sänger hat das Stück zuletzt im Januar in der Carnegie-Hall in New York mit Chören aus aller Welt gesungen und der gesamte Chor 2019 bei einem Auftritt in Spremberg, erzählt die Sängerin Kirsten Mickel. Doch da ruft schon die künstlerische Leiterin des Großen Chores, Kerstin Lieder, denn die Pause ist beendet. Jetzt wird das feierlich klingende „Kyrie“ geprobt. Das Werk entführt den Zuhörer gedanklich in eine Kirche. Die kleinteilige Arbeit am Stück soll alle Stimmgruppen zusammenführen und so die schwierigen Stellen festigen.

Für ein ganz neues Programm will der Chor einige Titel der britischen Band Queen wie zum Beispiel „Radio Ga Ga“ und „Bicycle Race“ einstudieren. Kirsten Mickel freut sich schon darauf, denn sie weiß: Wenn das Singen allen Spaß machen soll, muss es immer wieder herausfordernde Projekte geben. Interessierte Sänger können sich online informieren und Kontakt mit dem Verein aufnehmen.

www.grosser-chor-hoyerswerda.de

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