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Schafe: Die Bio-Lösung für karge Böden

Auf dem Wiesenhof in Leippe haben Peggy und Michael Hammer ein kleines Paradies für die Vierbeiner geschaffen. Dabei müssen die Tiere richtig viel leisten.

Von Marcel Pochanke
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Peggy Hammer inmitten der Mutterschafe. Anfang des Jahres können sie sich ganz um das Lämmerkriegen und -Versorgen konzentrieren, bevor sie wieder zweimal täglich in die Melkanlage gehen.
Peggy Hammer inmitten der Mutterschafe. Anfang des Jahres können sie sich ganz um das Lämmerkriegen und -Versorgen konzentrieren, bevor sie wieder zweimal täglich in die Melkanlage gehen. © Foto: Marcel Pochanke

Leippe. Eine Bodenwertzahl von 23 ist im Vergleich fast gar nichts. Das ist aber der Wert, mit dem die Landwirte in der Region um Hoyerswerda wirtschaften und leben müssen. Die Zahl gibt die Ertragsfähigkeit der Krume ab, der Spitzenwert von 100 oder sogar leicht darüber wird in der Magdeburger Börde und in Niedersachsen erreicht. Die besten Böden Sachsens gibt es zwischen Döbeln und Riesa sowie westlich von Leipzig. Doch nur noch im Erzgebirge gibt es vergleichsweise so schlechte Böden wie rund um Hoyerswerda und Weißwasser. Das ist ein wesentlicher Grund, warum sich auf dem Wiesenhof in Leippe fast alles um Schafe dreht. Die genügsamen Tiere suchen sich ihre Nahrung selbst auf den Wiesen, im Winter gibt es Heu und Hafer aus dem eigenen Anbau. „Was können wir? Was gibt der Boden her?“ Das seien die Leitfragen gewesen, als Peggy und Michael Hammer sich für die Schafwirtschaft entschieden.

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