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Hoyerswerda

Schwanen-Rettung auf dem Bröthener Ziegeleiteich

Die Feuerwehr hatte am Dienstag einen nicht alltäglichen Einsatz. Per Rettungsboot wurde das Tier aus einer misslichen Lage befreit.

Nachdem die Kameraden der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda das Schwanenweibchen (Mitte) eingefangen und von einer Angelschnur befreit hatten, wurde das Tier vom Veterinär des Landkreise Bautzen untersucht und wieder zur Familie entlassen.
Nachdem die Kameraden der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda das Schwanenweibchen (Mitte) eingefangen und von einer Angelschnur befreit hatten, wurde das Tier vom Veterinär des Landkreise Bautzen untersucht und wieder zur Familie entlassen. © Foto: Stadt Hoyerswerda

Bröthen/Michalken. Die Alarmierung erfolgte am Dienstag kurz vor 13 Uhr. Ein Anwohner hatte auf dem Ziegeleiteich (Bröthener Badesee) in Bröthen/Michalken einen Schwan gesichtet, welcher sich in einer Angelschnur und der daran befindlichen Angelpose verfangen hatte. Dadurch war die natürliche Fortbewegung des Vogels zu Lande und zu Wasser extrem eingeschränkt. „Eine Rettung und Befreiung des Schwans aus seiner Zwangslage ist allgemein schon schwierig und ganz besonders gefährlich, besonders wenn das Schwanenpärchen zusätzlich noch ihre vier Jungtiere vor den heranschleichenden Rettern verteidigen möchte“, wird im Einsatzbericht der Feuerwehr geschildert.

Mit Unterstützung des Veterinäramtes Bautzen wurde der erste Rettungsversuch mittels Schlauchboot gestartet, der jedoch aufgrund der Größe des Sees und der starken Verteidigungsaktionen des aufgebrachten Männchens abgebrochen werden musste. Zum zweiten Versuch kam ein Motorboot zum Einsatz, mit welchem die Kameraden der Feuerwehr deutlich handlungsfähiger waren. Das Schwanenweibchen wurde von den Einsatzkräften gefangen, aus seiner misslichen Lage befreit und ohne weitere Verletzungen ins Wasser und zu seiner Familie entlassen. (pm/rgr)

Augusto
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