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Hundehalter in der Pflicht

In Dohna müssen Herrchen oder Frauchen jetzt einen Nachweis vorlegen, ob sie für ihren Hund ordnungsgemäß Steuern zahlen.

© dpa

Dohna. Dohnas Halter von gefährlichen Hunden wollen die Stadt übers Ohr hauen. Das sagt Bürgermeister Ralf Müller (CDU). Bei den Kontrollen, ob die Dohnaer Hunde auch angemeldet sind und für sie Steuern gezahlt werden, waren nämlich als Kampfhunde eingestufte Hunde nicht als solche angemeldet worden. Das hat offenbar vor allem finanzielle Gründe. Der Stadtrat hatte voriges Jahr die Hundesteuer erhöht. Seither werden für den ersten Hund 100 Euro, für jeden weiteren 70 Euro im Jahr fällig. Für einen als gefährlich eingestuften Bullterrier, Pitbullterrier oder American Staffordshire Terrier sind es 400 Euro im Jahr.

Künftig muss der Hundehalter schon bei der Anmeldung einen Nachweis über die Rasse seines Hundes vorlegen. Bisher konnte die Verwaltung bereits diesen Nachweis fordern. Damit sind alle schon angemeldeten Hunde nicht automatisch legitimiert. Im Zweifelsfall kann die Stadt jederzeit den Nachweis verlangen. (SZ/sab)

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