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Hundehaufen-Problem schwer zu lösen

Ein neuer Schwerpunkt ist der Ziegeleiweg. Hier hinterlassen viele Halter Hundekot-Tüten.

Einen Skandal nennt es Stadträtin Yvonne Reich (Bürger für Görlitz), was sie auf dem Ziegeleiweg erlebt. Hier würden Hundehalter die Kottüten mit den Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner derzeit massenhaft in die Natur werfen – wohl darauf vertrauend, dass sie mit der Zeit schon verroten werden. „Vielleicht kann man am Anfang und am Ende dieses Weges jeweils einen Papierkorb aufstellen“, fragte Frau Reich im jüngsten Stadtrat.

Bürgermeister Michael Wieler glaubt, dass das nicht viel bewirken wird. „Wir haben mit den Hundehaufen ein Problem, das wir nicht lösen können – es sei denn, wir räumen es ständig weg. Unsere Erfahrung ist: Selbst ein Papierkorb in 50 Metern Entfernung reicht nicht aus, den Leuten ist das zu weit.“ Beispiele anderer Städte, wo Saugfahrzeuge eingesetzt werden, hätten gezeigt, dass auch das nicht hilft.

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„Natürlich haben wir dem als Stadt Sorge zu tragen, wir werden dieses Problem aber nie lösen können, wenn die Hundebesitzer nicht mitspielen“, so Michael Wieler. Die Stadt hatte in den vergangenen Jahren die Zahl ihrer Papierkörbe auch wegen der Hundehaufen mehrfach erhöht. (SZ/dan)