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Hundekot als Ärgernis

In Kittlitz soll es auf dem Horken immer wieder Hundedreck geben. Eine Hundetoilette wird es aber auch künftig dort nicht geben.

© Jens Trenkler

Kittlitz/Löbau. Hunde und deren Hinterlassenschaften sind immer wieder ein Streitthema in den Städten und Gemeinden. Einwohner beklagen Verunreinigungen durch Hundekot, Hundebesitzer auf der anderen Seite fordern mehr Hundetoiletten als Entsorgungsmöglichkeit in den Orten. Auch in Kittlitz wurde jetzt Kritik laut, dass es im Ortsteil keine Hundetoiletten gebe und daher zum Beispiel auf dem Sportplatz auf dem Horken oft unschöne Hinterlassenschaften zu finden seien.

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Die Stadt Löbau, die dafür zuständig wäre, plant allerdings auch künftig keine Hundetoilette in Kittlitz oder anderen Ortsteilen aufzustellen. Das bestätigte die Stadtverwaltung auf Nachfrage der SZ. In Löbau selbst gibt es an sieben Standorten Hundetoiletten. Für das Entleeren sind die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei zuständig, informiert die Stadtverwaltung. Die Kosten für solche Vorrichtungen sind je nach Anbieter unterschiedlich, schlagen aber mit etwa 500 Euro pro Hundeklo zu Buche. Hinzu kommen die Kot-Tüten, die immer wieder nachgefüllt werden müssen.

Das finanziert die Stadt aber nicht explizit aus der Hundesteuer, die Hundebesitzer als Abgabe zahlen. Diese Einnahme ist nicht zweckgebunden und fließt in den Haushalt der Stadt mit ein, heißt es aus dem Rathaus. (szo/rok)