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Ideen für Brache am Sarrasani-Zelt

Die Fläche an der Sidonienstraße bietet kein schönes Bild. Nun soll die Stadt helfen, damit ein Käufer hier Neues schaffen kann.

© André Wirsig

Von Annechristin Bonß

Was passiert mit der Brache zwischen Sidonienstraße und Wiener Straße? Die Gebäude verfallen. Autos parken wild auf einem kleinen Streifen an der Zufahrt zum Wiener-Platz-Tunnel. Gäbe es dort das Sarrasani-Zelt nicht, in dem aktuell eine Ausstellung zu sehen ist, wäre die Fläche komplett nutzlos. Das soll sich ändern. In den Ämtern der Stadt wird über die Nutzung und neue Ideen für die Dreiecks-Fläche diskutiert.

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An dem Gebäude auf der Sidonienstraße 18 (M) soll sich etwas tun.
An dem Gebäude auf der Sidonienstraße 18 (M) soll sich etwas tun. © Google Earth

So habe einer der Grundstückseigentümer gegenüber der Stadt angekündigt, das Gebäude auf seiner Fläche an der Sidonienstraße 18 entwickeln zu wollen, teilt das Presseamt auf Anfrage mit. Bis es so weit ist, müssen aber zunächst die anderen Flächen auf der Brache neu geordnet werden. Dafür ist der Investor mit dem Amt für Geodaten und Kataster sowie dem Stadtplanungsamt in Gesprächen. Sind die erfolgreich, könnte sich auch bei den Gebäuden der Deutschen Bahn an der Ecke zur Wiener Straße etwas tun. Das Bundesamt für Eisenbahnvermögen hat der Stadt mitgeteilt, dass sich die Bahn von ihren Grundstücken trennen will. Ein Verkauf ist ebenfalls von der Grundstücksneuordnung abhängig. Konkrete Pläne oder gar Bauanfragen liegen der Stadt jedoch noch nicht vor.

Sollte es zu Neu- und Umbauten auf dem Areal kommen, will die Stadt dabei durchaus mitreden. Es gibt einen gültigen Bebauungsplan, der ein Büroquartier an der Stelle vorgibt. Sollten die Investoren andere Pläne haben, zum Beispiel auch Wohnungen bauen wollen, müsste der Bebauungsplan geändert werden. Zudem gibt es auf der Fläche denkmalgeschützte Gebäude, deren markante Merkmale im Falle einer Sanierung entsprechend erhalten bleiben müssen. (SZ/acs)