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Ideen für Großsedlitz

Zum geplanten Industriepark Oberelbe gibt es viele Fragen. Er soll aber auch eine Chance sein. Nicht nur für die Wirtschaft.

© Archiv: Marko Förster

Von Heike Sabel

Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Heidenau. Gefühlt waren am Dienstagabend alle Großsedlitzer im Heidenauer Gymnasium. Dort ging es um die Zukunft des Stadtteiles im Zusammenhang mit dem geplanten Industriepark Oberelbe, der unmittelbar an Großsedlitz grenzt. Vieles dreht sich in Großsedlitz auch in Zukunft natürlich um den Barockgarten. Dessen Haupteingang könnte weiter in Richtung Friedrichschlösschen rücken, ein Besucherzentrum könnte dazu kommen, der Garten besser erreichbar werden und damit am Ende auch vom Industriepark profitieren, sagt Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU). Von einem Parkplatz im Bereich der alten Schafställe hätten nicht nur die Gäste etwas. Auch eine Bürgerstube als Treff für die Großsedlitzer ist eine der ersten Ideen, die am Dienstag zusammengetragen wurden. Sie waren so zahlreich, dass sie nun zusammengefasst, ausgewertet und dann veröffentlicht werden sollen, sagt Opitz.

Bereits im Oktober soll das Konzept fertig sein. Die Arbeitsgruppe, der 14 Großsedlitzer angehören, wird bis dahin vier Mal tagen, mindestens einmal davon öffentlich. Dank des Leader-Programms für ländliche Gebiete, von denen auch schon der Dorfplatz Gommern in Heidenau profitierte, sind bis zu 80 Prozent Förderung möglich. Natürlich steht nicht unbegrenzt Geld zur Verfügung, deshalb muss Großsedlitz sich dann entscheiden. Und das alles schnell. Denn die Gelder gibt es voraussichtlich nur bis 2020. (SZ/sab)