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Ideen für leerstehende Läden gesucht

Der Arbeitskreis zum Zukunftsprojekt tagte erstmals. Bald sollen auch die jungen Königsteiner zu Wort kommen.

© Daniel Schäfer

Von Katharina Klemm

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Königstein. Erstmalig traf sich am Dienstagabend die Arbeitsgruppe des Projekts für die Belebung der Innenstadt Königsteins. Zur Arbeitsgruppe gehören neben dem Bürgermeister und einigen Stadträten vor allem engagierte Bürger aus der Stadt.

Für alle Beteiligten wurden noch einmal die vier Bereiche in der Innenstadt vorgestellt, die vordergründig entwickelt werden sollen. Sie sind benannt nach den jeweiligen Entwicklungszielen. Bereich 1, in dem Besucher ankommen und sich orientieren sollen, umfasst die Uferpromenade, den Bahnhof sowie den Reißigerplatz. Informationen und Service (Bereich 2) sollen Besucher künftig am Stadtplatz erhalten. Bereich 3, die Altstadt, soll Einkaufs- und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten. Die Bie-
nermühle an der Mühlgasse (Bereich 4) soll Freizeit- und Kulturzentrum werden.

Für diese vier Bereiche wurden laut Martina Kasparetz-Kuhlmann, deren Ingenieurbüro das gesamte Projekt betreut, weitere konkrete Schwerpunkte formuliert. Um weiter an diesen zu arbeiten, haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe vier Themengruppen gebildet. Eine hat es sich zur Aufgabe gemacht, geeignete leerstehende Ladenlokale in der Innenstadt zu finden und Ideen zu sammeln, wie diese genutzt werden können. Insgesamt bewertet die Planerin das erste Treffen als sehr konstruktiv. „Das Engagement der Teilnehmer war bemerkenswert“, stellt sie fest.

Wichtig war es Kasparetz-Kuhlmann, klarzustellen, dass es im Projekt nicht darum geht, besonders viele Maßnahmen zu sammeln. Viel mehr sei es wichtig, Maßnahmen anzugehen, für die es einen Investor gibt und die tatsächlich realisiert werden können.

Für die weitere Arbeit stellte man fest, dass auch die Königsteiner Jugend sowie Schüler und die Schulen in das Projekt zu Königsteins Zukunft einbezogen werden sollten. In der Juli-Sitzung des Arbeitskreises sollen daher gezielt Jugendthemen im Mittelpunkt stehen. Dafür sollen dann auch Jugendliche mit eingeladen werden. Zuvor wird es noch zwei reguläre Treffen des Arbeitskreises geben.