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Riesa

Illegale Müllhalde im Glaubitzer Wald

Ein Mann entsorgt seinen Bauschutt in der Natur. Das könnte nun teuer für ihn werden.

Eine Spaziergängerin entdeckte den Müll im Glaubitzer Wald. © privat

Glaubitz. Bei Spaziergängern sorgte der Müllberg im Glaubitzer Wald umgehend für Aufsehen: Zwischen dem Nadelholz der Bäume hatten sich vor allem Bauschutt und kleinere Plastikgegenstände wie Tuben und Körbe angesammelt. Offenbar hatte ein Anwohner seinen Müll illegal im Glaubitzer Wald entsorgt. Dieser gilt als Landschaftsschutzgebiet, der Vorfall rief das Kreisumweltamt auf den Plan.

Bußgeldverfahren läuft

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Das konnte den Verursacher dann auch feststellen, teilt Peter Jönsson, Leiter des Kreisumweltamtes, auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung mit. Der Mann erhielt daraufhin eine Beräumungsfrist bis 26. März. „Jener kam er nach und legte entsprechende Entsorgungsnachweise vor“, so Peter Jönsson. Nun wird ein Bußgeldverfahren gegen ihn eingeleitet. 

Das könnte am Ende teuer werden. Der aktuelle Umwelt-Bußgeldkatalog sieht für die Entsorgung von bis zu einem Kubikmeter Bauschutt eine Strafe von 100 bis 1 500 Euro vor. Eine Lastwagenfuhre Müll kostet dagegen 50 bis 200 Euro. (SZ/ksh)