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Radebeul

Im Bussard-Weinberg darf vorerst nicht gebaut werden

Im Radebeuler Ausschuss für Stadtentwicklung haben die Räte die Entscheidung letztlich aufgeschoben.

Der Bussard-Weinberg in Radebeul. Wo das kleine Gartenhaus steht, möchte der Besitzer des Weinberges ein Wohnhaus errichten. © Matthias Schumann

Radebeul. Der Weinberg zwischen Moritzburger Straße und Oberer Bergstraße ist einer der ältesten und bekanntesten in der Stadt. Hier befand sich vor fast 150 Jahren die erste Sektkellerei mit den dazugehörigen Rebstöcken. 

Der Besitzer des Weinberges mit einer Größe von reichlich 3 000 Quadratmetern hat die Absicht, auf einem Teil des Weinberges ein Wohnhaus zu errichten. Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde waren bereits vor Ort und hatten davon gesprochen, dass im Bereich des jetzigen Gärtnerhauses dies durchaus möglich sein könnte.

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Am Dienstagabend hat der Stadtentwicklungsausschuss des Stadtrates Radebeul anders entschieden. Wie die SZ erfuhr, soll über das Areal eine Veränderungssperre gelegt werden. Diese hat eine Gültigkeit von zwei Jahren. In dieser Zeit, so der Auftrag der Räte an das Baudezernat von Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) soll für das Gebiet ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Was darin steht, ist noch völlig offen.