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Großenhain

Im Einklang mit Natur - nicht nur freitags

Kathrin Krüger-Mlaouhia über unseren Beitrag zum Weltklima.

© SZ-Fotomontage

Die Klimaschutzbewegung „Fridays vor Future“ findet auf dem Lande wenig Widerhall. Hier sieht man die Sache eher pragmatisch und konservativ. Der Landmann ist sowieso eher praktisch veranlagt. Wenn etwas getan werden muss, sollte man handeln, statt die Schule zu schwänzen, hört man immer wieder über die Freitagsdemonstrationen.

Gewiss: Handeln heißt in Sachen Klimaschutz: seinen Fleischkonsum einschränken, mehr Fahrrad, weniger Auto fahren, eine Kreuzfahrt vielleicht noch einmal überschlafen. Die ideologische Bevormundung allerdings, die jetzt einer Frankfurter Schülerklasse widerfuhr, die ihren Schulabschluss auf so einem zugegebenermaßen nicht gerade ökologischen Hotel feiern wollte, wirkt hierzulande abstoßend. Das erinnert vor allem die Älteren allzu drastisch an Verbote und politisches Gängeln in der DDR-Zeit.

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Viel sinnvoller wirken doch positive Beispiele. Menschen, die imkern und damit die wichtigen Bienen fördern, die sich für das Anlegen sicherer Radwege einsetzen oder die eben Wildblumenwiesen anlegen, sollten als Vorbilder dienen. Richtig ist zwar, dass die Rettung des Weltklimas dort ansetzen muss, wo weltweit am meisten CO2 ausgestoßen wird. Doch jeder Einzelne kann und sollte auch selbst etwas tun. Nicht nur freitags.

E-Mail an Kathrin Krüger-Mlaouhia.

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