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Schnelle Entscheidung war nötig

Die Unterbringung von jungen Flüchtlingen im Wohnheim des Beruflichen Schulzentrums ist kein Grund zur Aufregung, sagt der Kamenzer OB Roland Dantz.

© SZ

Kamenz. Mit einer Erklärung an die Bürgerschaft hat OB Roland Dantz auf die Inobhutnahme von jungen Leuten aus Afghanistan, Irak und Syrien im BSZ-Wohnheim reagiert. „Zunächst ist daran nichts Aufregendes, denn es ist bekannt, dass minderjährige Flüchtlinge durch den Kreis zu betreuen sind.“ So sei die Stadt am 26. Januar darüber informiert worden, dass vorübergehend 13 junge Menschen im Alter von 15 bis 17 Jahren voraussichtlich bis zum 31. Juli mit im Wohnheim des Landkreises an der Goethestraße leben werden. „Die Dinge mussten schnell entschieden werden.“ Der Kreis könne sich im Gegensatz zu sonstigen Unterbringungen von Asylbewerbern nicht auf Prognosen stützen. „Seitens des Landesjugendamtes gibt es keine.“ Deshalb sei es verständlich, dass im Einzelfall relativ schnell gehandelt werden müsse.

Das Wohnheim an der Goethestraße biete derzeit diese Unterbringungsmöglichkeit, so Dantz, und beim Zusammentreffen mit unterschiedlichen Nationalitäten gebe es im BSZ und auch in den Kamenzer Oberschulen gute Erfahrungen. „Die jungen Leute, um die es hier geht, werden im Regelfall die Oberschulen unserer Stadt besuchen.“ Auch der Infoabend im BSZ am Donnerstag sei genutzt worden, um diesen neuen Punkt anzusprechen. „Wir können uns mit der Schulleitung und den Lehrern über die gute Resonanz und die positiven Eindrücke von mehr als 70 Schülern freuen“, so Dantz. Die jungen Flüchtlinge würden in sehr guter Qualität betreut. „Sie sind also keinesfalls sich selbst überlassen.“ (szo)

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