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Im Ernstfall ohne Wasser

In Neusalza-Spremberg hat es einen Aufruf gegeben, Löschwasserstellen zu melden. Das wurde nahezu ignoriert.

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© Sabine Larbig

Neusalza-Spremberg. Die Stadtverwaltung wollte von den Bürgern wissen, wo genau solche Entnahmestellen sind und wer im Ernstfall Löschwasser bereitstellen kann. Nur zwei Bürger haben sich bisher gemeldet, bedauert der Bürgermeister Matthias Lehmann (CDU). Grundstückseigentümer sollten hier besser Bescheid geben, schließlich könne jeder einmal auf Löschwasser angewiesen sein, betont der Bürgermeister.

Im Falle eines Brandes ist die Feuerwehr auf Löschwasser angewiesen. Dafür werden Entnahmestellen benötigt. Kleine private Teiche, aber auch Zisternen könnten bei Bränden Löschwasser liefern. Entnahmestellen gibt es auch in Neusalza-Spremberg, aber manchmal liegen sie zu weit voneinander entfernt. Die Feuerwehr muss dann zu viel Zeit aufwenden, um das Wasser heranzuschaffen. Im Winter, bei Eiseskälte vor allem, vergrößert sich außerdem noch die Gefahr, dass das Wasser in den Schläuchen gefriert.

Wichtig seien die Standorte der Wasser-Entnahmestellen für die Einsatzpläne der Feuerwehr. Dort werden die Stellen eingezeichnet. Diese Einsatzpläne liegen sowohl in digitaler als auch in Papierform vor. Sie können bei einem Einsatz auch von den Nachbarwehren genutzt werden. (SZ/gla)