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Im Hofepark rücken die Bauleute an

Die Schausteller sollen bei Festen in Bretnig mehr Platz bekommen. Um die Bäume und Sträucher kümmern sich Landschaftsgärtner.

© Matthias Schumann

Von Reiner Hanke

Bretnig. Bei der Kirmes in Bretnig wurde jetzt in der und um die Hofescheune ein ganzes Wochenende lang ausgelassen gefeiert. Nun rücken im Park bald Bauleute und Landschaftspfleger an. Zwei Vorgaben sind im Park geplant. Dort befindet sich auch das Bretinger Goethedenkmal. Es hat sich allerdings hinter Wildwuchs versteckt. Ja, so manch einer weiß vielleicht gar nicht, dass es dem Park an der Hofescheune eigentlich seinen Namen gibt. Das Areal ist eher als Hofepark bekannt. So nennen auch die Kleingärtner nebenan ihren Verein am Hofepark.

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Nun soll das Denkmal wieder ins Blickfeld gerückt werden. Das ist freilich nur ein Teil umfangreicher Landschaftsbauarbeiten, die im Herbst im Hofepark kommen. „Durch eine Gutachterin war der gesamte Baumbestand des Parks im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 geprüft worden“, so Stadtsprecherin Anja Kurze. In der Auswertung mussten einige Sofortmaßnahmen ergriffen, Astwerk zurückgeschnitten sowie Bäume teilweise stark gestutzt werden. Auch Bäume im Bereich der Kindertagesstätte Schlumpfenland waren betroffen. Das seien aber alles lediglich Sicherungsmaßnahmen gewesen.

Im Oktober starten dann die tieferen Eingriffe, um den Baum- und Strauchbestand „zu erhalten, zu korrigieren und zu ergänzen“, heißt es aus der Stadtverwaltung. Außerdem gab der Technische Ausschuss seine Zustimmung zu Tiefbauarbeiten. Dabei soll die Aufstellfläche im Hofepark erweitert werden, die zum Beispiel bei der Kirmes genutzt wird. Das Auftragsvolumen beträgt dafür rund 45 000 Euro. Dieser befestigte Streifen entlang der Wiese wird für Verkaufsstände und Schausteller bei den Festivitäten genutzt und um rund 170 Quadratmeter entlang der Scheune verlängert werden. Damit bekommen die Stände mehr Platz.

Mehr sei in diesem Jahr nicht mehr geplant so Ortsvorsteher Christian Schöne. Ein strittiger Punkt war der Brunnen und sogar ein Abriss im Gespräch. Das hatte auch für Diskussionen gesorgt. So schrieb Frank Große aus Bretnig dazu: „Mit Entsetzen habe nicht nur ich, sondern alle (Alt-) Bretniger den Bericht gelesen.“ Er war offenbar nicht der einzige, der diesen Brunnen nicht missen möchte.

Er habe selbst in Bezug auf den Brunnen umgedacht, sagt der Ortsvorsteher. Der Brunnen gehöre einfach zur Parkansicht und soll wieder aufgearbeitet werden. Auch die Bühne bleibe, wo sie ist und werde aufgemöbelt. Aber ebenfalls nicht mehr in diesem Jahr.